Handlungsempfehlungen anlässlich des Welt-Autismus-Tags 2020

Die Autorin Marlies Hübner erinnert zum Welt-Autismus-Tag an den Kampf, den Autistinnen und Autisten täglich um Inklusion führen müssen.

Marlies Hübner
Mascha Seitz

Am 2. April 2020 ist Welt-Autismus-Tag. An diesem Tag würden sich die Medien mit defizitärer Berichterstattung über Autistinnen und Autisten überschlagen, statt diese selbst zu Wort kommen zu lassen, schreibt die Autorin Marlies Hübner, die selbst Autistin ist, in ihrem aktuellen Blogbeitrag.

Gerade am Welt-Autismus-Tag sollten aber die Kämpfe, die Autistinnen und Autisten und ihre Eltern jeden Tag um Teilhabe, Akzeptanz und Hilfe führen müssen, thematisiert werden, fordert Marlies Hübner. Die Probleme seien, so Hübner, unter anderem fehlende berufliche Inklusion sowie häufige Unterbringung in Behindertenwerkstätten und Wohnheimen.

Marlies Hübner gibt zum Welt-Autismus-Tag folgende Handlungsempfehlungen:

Wir sollten den Weltautismustag endlich zu dem machen, was er schon von Beginn an sein sollte: Ein Tag, an dem wir uns bewusst werden, dass wir das ganze Jahr über für Inklusion kämpfen müssen. Ein Tag, an dem wir reflektieren, wie weit wir bereits gekommen sind und welcher Weg noch vor uns liegt.

Wir sollten Autist*innen und Eltern autistischer Kinder fragen, was sie sich wünschen und was sie brauchen, um Teilhabe zu erlangen und alle Möglichkeiten ausschöpfen, ihnen diese zu gewähren. Das ist vielleicht unbequem, aber alternativlos. Und an erster Stelle sollte es ein Anlass sein, um die Menschen zu Wort kommen lassen, die all das betrifft: Autistinnen und Autisten.

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