Ursula Haubner

Haubner: Pflegescheckmodell für pflegende Angehörige wird evaluiert

Zusätzliche Anerkennung für Pflege daheim

Zu Hause alt werden zu können, wünschen sich mehr als 70% der Österreicherinnen und Österreicher. Das Pflegegeld leistet hier die wichtigste Grundlage, und wurde heuer erstmals seit 10 Jahren um 2 % angehoben worden. Über 470.000 hilfs- und pflegebedürftige Angehörige werden daheim betreut, zu zwei Drittel von Frauen.

„Dieses Unterstützungsnetzwerk in der Familie muss zusätzlich entlastet werden, daher haben wir in Kärnten ein Pflegescheckmodell in zwei Pilotgemeinden durchgeführt und evaluiert“, stellte Sozialministerin Ursula Haubner klar.

Pflegende Angehörige erhalten auf Antrag einen jährlichen Pflegescheck in Höhe von 1.000 Euro, den sie für die zeitweise Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung oder für Hilfsmittel verwenden können.

„Es handelt sich dabei um eine zusätzliche Leistung, unabhängig zum Pflegegeld, damit sich pflegende Angehörige eine Zeitlang zurück lehnen können“, so Haubner.

Aus den ersten Ergebnissen der Evaluierung geht klar hervor, dass pflegende Angehörige durch die Betreuung seelisch und körperlich stark belastet sind. Der Pflegescheck wird als einmalige, positive Ergänzung zum Pflegegeld angenommen, zumal in nicht wenigen Fällen der Scheck erstmals ermöglichte, nach langer Zeit der Pflege, sich eine Erholung und Entlastung finanzieren zu können. Zur Zeit läuft eine Evaluierung des Pflegeschecks.

„Wir werden die Ergebnisse der Evaluierung in den nächsten Wochen offiziell präsentieren, um daraus weitere Schlüsse ziehen zu können“, betonte Haubner abschließend.

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