Haupt: Behindertenbericht der Österreichischen Bundesregierung umfasst alle Lebensbereiche

Beim Pressefoyer nach dem Ministerrat am 18.3.2003 präsentierte Vizekanzler und Bundesminister für soziale Sicherheit und Generationen Mag. Herbert Haupt den Behindertenbericht der Österreichischen Bundesregierung.

Herbert Haupt
FPÖ

Dieser umfassende Bericht wurde für das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 erstmals unter Mitwirkung aller Bundesministerien erarbeitet und enthält alle Lebensbereiche.

Auf 240 Seiten wird in diesem Bericht umfassend die Lage der Menschen mit Behinderung in Österreich dargestellt. Vizekanzler Haupt stellte beim Foyer ausgewählte Kapitel aus dem Bundesbehindertenbericht vor. Darunter fällt die Behindertenpolitik in Österreich, aber auch in der Europäischen Union und auf internationaler Ebene, Sensibilisierungsmaßnahmen, die dazugehörige Öffentlichkeitsarbeit und die Verbesserungen bei den Bundessozialämtern.

Zentrale Bestandteile dieses Berichtes sind ebenso die Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen, die Teilnahme an der Informationsgesellschaft, der Themenkomplex „Frauen mit Behinderungen“, Bildung und Berufsausbildung.

Haupt hob in diesem Zusammenhang die besondere Bedeutung der Beschäftigungsoffensive der Bundesregierung (sog. „Behindertenmilliarde“) zur Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung, aber auch Absicherung bestehender Arbeitsplätze hervor.

„Das Ansprechen besonders sensibler Bereiche, wie etwa der Partnerschaft, Sexualität und Familie darf in solch einem Bericht nicht fehlen. Besonders am Herzen liegt mir auch, die Entwicklung und wesentliche Verbesserungen im Bereich der Pflegevorsorge, vor allem in der Qualitätssicherung, ausreichend dargestellt zu sehen“, so der Vizekanzler und Sozialminister.

Ein weiterer Vorzug des Berichtes ist laut Haupt auch das besondere Eingehen auf die aktuellsten Fragen der Bioethik. „Meines Erachtens besitzt dieser Bericht einen umfassenden Charakter. Er ist informativ, sachlich fundiert und stellt ein wesentliches Fundament für alle Menschen, die sich mit den Anliegen von Menschen mit Behinderungen beschäftigen, dar“, so der Vizekanzler abschließend.

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