Huainigg begrüßt Mitterlehners Initiative zur Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes

Parlamentsparteien beschlossen zusätzliche Mittel für barrierefreie Familienberatungsstellen

Franz-Joseph Huainigg
ÖVP

In der gestrigen Plenarsitzung wurde die Vorlage zur Änderung des Familienberatungsförderungsgesetzes beschlossen.

Damit soll gewährleistet werden, dass bis Ende 2015 alle geförderten Familienberatungsstellen barrierefrei zugänglich sind. „Wenn wir in unserem Leben in Situationen geraten oder mit Umständen konfrontiert werden, die es mit sich bringen, dass wir Hilfe und Unterstützung brauchen, so ist es wichtig, Hilfe durch eine fachliche Beratung zu erhalten“, meint der Abgeordnete und ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderung, Dr. Franz-Joseph Huainigg.

„Das Behindertengleichstellungsgesetz sieht bis 2015 eine umfassende Barrierefreiheit vor. Derzeit sind aber etwa 50 Prozent, das heißt rund 200 Standorte der geförderten Familienberatungsstellen nicht barrierefrei zugänglich. Das bedeutet, dass Menschen, die beispielsweise auf einen Rollstuhl angewiesen sind, die Leistungen dieser Beratungsstellen nicht nutzen können“, so Huainigg, der sich bei jenen Familienberatungsstellen bedankt, die bereits in den letzten Jahren aus Eigeninitiative ihre Angebote barrierefrei zugänglich gemacht haben oder sogar umgezogen sind.

„Die heute beschlossene zusätzliche Förderung in Höhe von einer Million Euro zum barrierefreien Umbau der Familienberatungsstellen ist ein wichtiger Schritt zur Erfüllung des Behindertengleichstellungsgesetzes“, sagt Huainigg und ergänzt abschließend: „Der Zugang zu Information ist ein wichtiger Schritt für die gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben. Die Familienberatungsstellen sind gut beraten, wenn sie bauliche Diskriminierung rasch beseitigen“.

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0 Kommentare

  • Sehr geehrter Herr Dr. Huainigg, sicherlich st es zu begrüssen, dass Familienberatungsstellen barrierefrei werden. Jedoch: Entweder sind Sie falsch informiert oder Sie verbreiten Halbwahrheiten, denn es werden KEINE zusätzlichen Mittel für barrierefreie Familienberatungsstellen bereitgestellt. Aus der Parlamentsdiskussion war zu entnehmen, dass Mittel aus dem Ausgleichstaxenfonds und aus dem Familienausgleichtaxenfonds verwendet werden sollen oder hab ich was falsch verstanden?
    1 Million Euro pro Jahr – nicht zweckgebunden. auch Mittel aus dem Ausgleichstaxenfonds werden verwendet werden. Die Diskussion war etwas irreführend, da vorerst von 200 nichtbarrierefreien Familienberatungsstellen gesprochen wurde, dann waren es 140 die noch umgebaut bzw. umgesiedelt werden sollen. Es war auch die Rede davon, dass die nichrbarrierefreien Beratungsstellen geschlossen werden könnten, wenn diese nicht entsprechen. Wieweit tatsächlich Fachleute involviert sind, blieb unklar. Ich denke nicht, dass die dortigen Mitarbeiter dies beurteilen können. Huainigg lobte das Projekt, Jarmer fragte wie Barrierefreiheit definiert wird, ob auch Personal für Gebärdendolmatch aus diesen Mittel verwendet werden können – Minister Mitterlehner bejahte dies. Er werden auch Mittel aus dem Familienausgleichtaxenfonds verwendet werden. Schau mal mal was dabei rauskommt! Vor allem: Beratung ist nicht alles, wenn die Familien mit behinderten Kindern „verhungern“!