Huainigg begrüßt Vorstoß von Unterrichtsministerin Schmied

Förderung der gesellschaftlichen Integration und Erschließung neuer Berufsmöglichkeiten für Gehörlose

Franz-Joseph Huainigg
Christian Müller

ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderungen, Franz Joseph Huainigg begrüßt den Vorstoß von Unterrichtsministerin Schmied, die Gebärdensprache als Unterrichtssprache einzuführen. „Die langjährige ÖVP-Forderung nach Anerkennung der Gebärdensprache im Unterricht ist ein wichtiger Schritt zur Integration von gehörgeschädigten Kindern in unserer Gesellschaft“, betont Huainigg.

Am 6. Juli 2005 beschloss das österreichische Parlament mit den Stimmen aller vier Parlamentsparteien die verfassungsrechtliche Anerkennung der österreichischen Gebärdensprache als eigenständige Sprache. Jahrzehntlang wurde diese Sprache nur als „Herumfuchtelei“ abgetan, gehörlosen Kindern wurde in der Schule mit dem Stab auf die Hände geklopft, wenn sie gebärdeten.

„Es ist wichtig, dass gehörgeschädigten Kindern neue Welten eröffnet werden: Einerseits wird durch den bilingualen Unterricht der Zugang zu neuen Berufsmöglichkeiten erschlossen und andererseits die Integration in die Gesellschaft gefördert“, betont Huainigg abschließend.

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