Huainigg erfreut über neues Gesicht von „Licht ins Dunkel“

ÖVP-Behindertensprecher dankt Sissy Mayerhoffer für ihr Engagement

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„Das neue Gesicht von Licht ins Dunkel ist informativer, realitätsnahe, moderner und authentischer“, resümiert Dr. Franz-Joseph Huainigg, ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderungen und Abgeordneter zum Nationalrat, den gestrigen ORF-Aktionstag „Licht ins Dunkel“.

Huainigg: „Mit einer Moderatorin im Rollstuhl wird ein innovativer Schritt gesetzt, der seit Jahren von der Behindertenbewegung gefordert worden ist. Barbara Sima ist keine Mitleid erweckende Vorzeigebehinderte, sondern eine selbstbewusste Moderatorin, die authentisch und überzeugend den Inklusionsgedanken vertritt. Positiv ist weiters aufgefallen, dass die Sendung in Gebärdensprache gedolmetscht und untertitelt wurde. Damit wird nicht nur der Zugang für schwerhörige oder gehörlose Menschen zum Fernsehprogramm möglich, sondern auch ein starkes bewusstseinsbildendes Zeichen gesetzt.“

„Es ist erstaunlich, wie viel die neue Leiterin des Humanitarian Broadcasting, Sissy Mayerhoffer, innerhalb kürzester Zeit umgesetzt hat. Auch ist ihr zu verdanken, dass die Untertitelungsquote massiv erhöht wurde und beispielsweise die Weihnachtsserie „Säulen der Erde“ untertitelt und mit Audiodeskriptionshilfe für blinde Menschen ausgestrahlt worden ist“, so Huainigg weiter. Das neue Gesicht von „Licht ins Dunkel“ werde vor allem auch von der Initiative „Was mich behindert“ geprägt, wo behinderte Menschen selbst zu Wort kommen.

Der ÖVP-Sprecher für behinderte Menschen hält fest, dass dieses neue Bild von behinderten Menschen zu keinen Spendeneinbußen geführt hat, wie es von der ORF-Führung jahrelang prognostiziert worden ist. Huainigg hofft abschließend, dass dieser neue Weg weiter beschritten und ausgebaut wird.

Dazu ist der Dialog mit behinderten Menschen weiter zu führen. Vorbild ist die deutsche „Aktion Mensch“, die bewusstseinsbildende Plakat-Aktionen, maßgebliche Internetdiskussionen und Veranstaltungsreihen durchführt und auch ihren ursprünglichen Markennamen „Aktion Sorgenkind“ in Frage gestellt und geändert hat.

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