Huainigg erfreut über schulische Integration nach der 8. Schulstufe

Regierungsbeschluss noch 2011 umsetzen

Franz-Joseph Huainigg
ÖAAB

„Es freut mich sehr, dass sich im Fahrplan der Regierung im Bereich Bildung die schulische Integration nach der 8. Schulstufe als Zielsetzung findet. Damit wird eine langjährige Forderung der Eltern von behinderten Kindern umgesetzt“, erklärt der ÖVP Sprecher für Menschen mit Behinderung, Dr. Franz-Joseph Huainigg, aus Anlass der bei der Regierungsklausur beschlossenen Arbeitspakete.

„Von der schulischen Integration behinderter Kinder profitieren nicht nur die behinderten, sondern auch die nichtbehinderten Kinder. Jedes Kind wird entsprechend seinen Fähigkeiten gefordert und gefördert“, sagt der Abgeordnete zum Nationalrat und meint weiter: „Im Rahmen der integrativen Berufsausbildung haben wir sehr positive Erfahrungen im Bereich der Berufschulen gemacht. Es geht darum, behinderte Kinder auf die Beschäftigungs- und Arbeitswelt vorzubereiten. Ziel muss es sein, dass Kompetenzen für einen späteren Arbeitsplatz im Rahmen der Schulausbildung erworben werden. Die positiven Erfahrungen der Teilqualifizierung im Rahmen der integrativen Berufsausbildung sollen nun auch nach der 8. Schulstufe in den verschiedenen Schultypen Platz greifen und weiterentwickelt werden.“

Die Weiterführung der schulischen Integration nach der 8. Schulstufe soll noch 2011 im Parlament beschlossen werden. „Die Weiterführung der schulischen Integration nach der 8. Schulstufe ist ein wichtiger Schritt hin zur Inklusion, also der gleichberechtigten Teilhabe von behinderten Kindern im Schulsystem, wie es die UN-Konvention für die Rechte behinderte Menschen vorsieht“, sagt Huainigg und meint abschließend, “ damit wird eine Gleichstellung und Chancengleichheit von behinderten Kindern in der Schulausbildung umgesetzt“.

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  • Wäre noch interessant, wann Menschen mit Behinderungen in die Erarbeitung der Pläne eingebunden werden.