Huainigg kündigt Dialoggespräche im Parlament an

Ziel ist es Lösungen mit der Wirtschaft zu finden, die möglichst rasch umgesetzt werden.

Parlament
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Der Behindertensprecher der ÖVP, Dr. Franz-Joseph Huainigg, kündigt gegenüber BIZEPS-INFO Dialoggespräche zum Thema Gleichstellung im Parlament an.

Das seit 1. Jänner 2006 in Kraft befindliche Behindertengleichstellungsgsetz hat eine Reihe von langjährigen Übergangsbestimmungen – vor allem im Baubereich.

Dies hindert aber natürlich kein Unternehmen daran, freiwillige Vereinbarungen zu schließen, die frühere Maßnahmen zur Erhöhung der Barrierefreiheit vorsehen.

Dialoggespräche zur Gleichstellung
SprecherIn: Dr. Franz-Joseph Huainigg (ÖVP)
Audioquelle: BIZEPS

Was wir auch noch wollen im Parlament – im Klub – das sind Dialoggespräche zur Gleichstellung, wo auch behinderte Menschen und Interessensvertreter von vor allem von der Wirtschaft zusammenkommen und wo auch versucht werden soll Lösungen zu finden, freiwillige Lösungen, die möglichst rasch umgesetzt werden.

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0 Kommentare

  • Herzlichen Dank für die Beiträge und ganz besonders der so passende und gerade in solchen Situationen mir so besonders gut tuende (auch Galgen)Humor meiner Kehle bedankt sich für den Befreiungsschlag Hr. Riess, wenn Menschen die Gabe haben Dinge so auf den Punkt zu bringen.

  • ich kündige hiermit dialogggespräche mit meinem rollstuhl- josi II – an. was wir wollen, ist unklar. wir wissen nur, daß wir zu feig sind, irgendwas zu fordern. wir halten euch über den ausgang unserer gespräche auf dem rollenden!

  • aufgabe des parlamentes: GESETZE machen!!! dann ist es RECHT! freiwillige lösung: GNADE! gleichbeRECHTigung statt almosen. wenn ein parlamentarier betteln muss, dass freiwillig was passiert, dann ist was falsch gelaufen. ZU VIEL ÖVP- UND ZU WENIG BEHINDERTENSPRECHER: leider.

  • Behindertensprecher oder Wirtschaftsprecher

    Sie werden nicht gleich geachtet, in ihren Entfaltungsmöglichkeiten behindert, in ihren Entscheidungen bevormundet, durch vielfältige Formen alltäglicher Gewalt – sei es durch Institutionen oder durch einzelne Personen – diskriminiert. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. Die Republik (Bund, Länder und Gemeinden) bekennt sich dazu, die Gleichbehandlung von behinderten und nichtbehinderten Menschen in allen Bereichen des täglichen Lebens zu gewährleisten!!!!!
    ” Wenn auf Freiwilligkeit vertraut wird, die Betroffenen auf den St. Nimmerleinstag warten müssen bis gnädigerweise etwas passiert – oder wenn barrierefreie Maßnahmen ein wenig mehr gekostet.

  • OK – Es gibt ein Gleichstellungsgesetz – Warum? Wenn auf Freiwilligkeit vertraut wird, die Betroffenen auf den St. Nimmerleinstag warten müssen bis gnädigerweise etwas passiert – und wenn barrierefreie Maßnahmen ein wenig mehr gekostet haben, wurde es meistens nicht gemacht – Nur eine genaue Formulierung von Mindeststandards einer Bauordnung die Barrierefreiheit regelt und rigorose Strafen bei Nichteinhaltung würde der Gesellschaft langfristig das gewünschte Ziel von befriedigenderer Barrierefreiheit für die Bevölkerung gewährleisten.

  • also ich habe schon meinen „dialog mit der wirtschaft“. mein geld redet mit denen. seit bipa gezeigt hat, daß man auch nach einem aufwändigen umbau behinderte menschen ausgrenzt, will mein geld nicht mehr zu denen, auch das meiner freunde und verwandten nicht …