Stephansplatz im Fokus: Totalsperre statt zweitem U-Bahn-Aufzug entfacht neue Diskussionen
BIZEPS hat in den letzten 10 Jahren mehrfach über die Forderung nach einem zweiten Aufzug an der U-Bahn-Station Stephansplatz berichtet. …
Stadt Wien und Wiener Linien müssen die Barrierefreiheit zeitgemäß sichern
„Während es in der U-Bahnstation Stephansplatz von der U-Bahn in die obere Etage noch drei Lifte gibt, gibt es von dieser Passage ins Freie nur mehr einen Lift. Im wahrsten Sinne ist dieser Lift ein No Go – nichts geht mehr. Verglichen mit einer Autobahn ist das eine Reduzierung von drei Spuren auf eine, man kann sich den dadurch entstehenden Stau vorstellen. Nebst der langen Schlange vor dem Lift ist der Innenraum des Liftes so klein, dass maximal ein Kinderwagen oder ein größerer Rollstuhl Platz findet. Auch das verlangsamt den Fluss enorm. Ganz zum Stehen kommen RollstuhlfahrerInnen, wenn dieser einzige Lift defekt ist, was bei Liften der Wiener Linien leider doch regelmäßig vorkommt. RollstuhlfahrerInnen kommen dann gar nicht mehr weiter, und z.B. für Personen mit Rollatoren ist es viel zu gefährlich, die Rolltreppen zu verwenden“, erläutert Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg, ÖVP-Sprecher für Menschen mit Behinderung, die aktuelle Situation.
„Abgesehen davon, dass Barrierefreiheit 2016 kein Akt des guten Willens mehr sein sollte, muss besonders hier weit nach vorne geschaut werden. Denn nach derart großen Umbaumaßnahmen, wie sie der Stephansplatz bald erleben wird, gibt es eine zehnjährige Aufgrabungssperre. Das heißt, wenn dieser zweite Lift jetzt nicht eingebaut wird, verstreichen zehn untätige Jahre! Die demographische Entwicklung der Bevölkerung, viele Eltern mit Kinderwägen, zunehmend mehr TouristInnen mit Behinderung und zum Glück mehr behinderte Menschen inmitten der Gesellschaft im öffentlichen Raum sollten Argument genug sein, diese mit mehr als 200.000 Menschen meist frequentierte U-Bahnstation im Herzen Wiens zu entlasten und den betreffenden Personen eine zeitgemäße Infrastruktur zu bieten!“, so Huainigg.
„Nachträgliche Umbauten sind immer um einiges teurer. Das Nadelöhr muss beseitigt und umfassend barrierefrei gestaltet werden. Wer das heute verschläft, erwacht morgen mit teuren Kosten für die Nachrüstung. Ein zweiter Lift ist ein Muss“, appelliert Huainigg an Bürgermeister Häupl und die Wiener Linien, diesen zweiten Lift unbedingt vorzusehen.
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