Hürden beim Energiegutschein

Die Finanzierung des Alltags wird angesichts von Teuerungen und Inflation immer herausfordernder. Und es ist kein Ende der Anspannung in Sicht, da sich die Kriegsfolgen und Wirtschaftseinbrüche scheinbar endlos fortsetzen. Ein Leserbrief.

Energiegutschein
Norbert Krammer

Nicht leistbare Energiekosten bedrohen objektiv und emotional die Menschen. Maßnahmen der Bundesregierung sind da besonders wichtig. Der Energiegutschein von 150 Euro für jeden Haushalt sollte das Ärgste abfedern und kann nur begrüßt werden.

Jedoch bleiben Probleme mit dem bürokratischen Ablauf bestehen, da die Postwurfsendung mit Gutschein nicht treffsicher ist.

Ein Nachfordern nicht erhaltener Gutscheine erfordert Geschick bei der Hotline und Geduld beim Einlösen. Nun steht ergänzend eine Website mit Informationen und zum Bestellen bereit.

Auf Kritik wurde reagiert, aber immer noch werden Menschen mit eingeschränkten Sprach- oder Lesekompetenzen wenig unterstützt: Barrierefreiheit bleibt reduziert, die Hürden schließen viele Menschen mit Beeinträchtigungen aus.

Zwei Millionen Gutscheine wurden bisher eingereicht. Daher wurde die Frist nochmals verlängert und ermöglicht nun ein Einreichen bis Ende Oktober.

Bis jetzt hat man erst die Hälfte der Anspruchsberechtigten erreicht und das Ziel verfehlt.

Ein Nachbessern für armutsgefährdete Haushalte und Menschen mit Beeinträchtigungen ist dringend erforderlich!

Dieser Leserbrief ist am 17. August 2022 in den Salzburger Nachrichten erschienen.

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