Rollstuhlfahrerin vor Gehsteigstufe

Hürdenlauf Studium

Studieren mit Behinderung ist ein mitunter schwieriges Unterfangen. Station Nr. 32 der BMKz-Stolpersteine auf dem Weg zur Gleichstellung erläutert einige Hindernisse für behinderte Studierende auf dem Weg zum Magister.

Tommi kehrte 1995 von seiner Maturareise mit einer Querschnittlähmung heim. In einem von zwei Klagenfurter Pädagogik-Studentinnen geführten Interview schildert er, wie sein Leben seither verlaufen ist.

Mittlerweile steht Tommi kurz vor Abschluss seines Studiums an der Universität Graz. Der Weg dorthin war nicht immer leicht, aber er hat es geschafft. „Es hat sich in den Jahren der Studentenzeit für mich vieles zum Positiven verändert“, stellt Tommi in Stolperstein Nr. 32 fest, aber auch, dass er von einer Welt träumt, „in der Menschen leben, die Barrierefreiheit nicht als lästiges und kostspieliges Zugeständnis an Menschen mit Behinderung betrachten“.

Spätestens seit der Parlamentsdebatte am 6. Juli 2005 wissen wir, dass tatsächliche Gleichstellung auch weiterhin nur in Träumen behinderter Menschen existieren wird.

Wollen auch Sie die Aktion „Stolpersteine auf dem Weg zur Gleichstellung“ unterstützen, senden Sie bitte konkrete Beispiele von Barrieren sowie auch etwaige Lösungsvorschläge für deren Beseitigung an bmkz@uni-klu.ac.at.

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0 Kommentare

  • Ich stimme Tom voll und ganz zu, mit dem was er sagt. Unzugängliche Verkehrsmittel unzugengliche Gebäude, Mitleid und Ablehnug begegnen uns als behinderte Menschen überall. Das ist leider auch im 21. Jhd. immer noch so. Studienspezifisch ist das aber nicht.
    Mich hätte interessiert, ob Tomm während seines Studiums auch Kontakt zur Behindertenbeauftragten der Grazer Uni hatte?

    Was die Unis betrifft gibt es dafür eigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Behindertenbeauftragten, die das änder wollen und auch tun. Noch besser würden wir in unsere Atbeit vorankommen, wenn unsere Zielgruppe
    unser Service auch vermehrt in Anspruch nehmen würde.Am besten schon vor Beginn des Studiuns. D. h. Barrieren und Hinderenisse sowie persönliche Bedürfnisse auch an uns heranzutragen. Wir könnten so besser und gezielter arbeiten und auch genüber der Universitätsleitung anders agieren. Weil die Frage „Wieviele beh. Studierende es den überhaupt gibt“ leider immer noch gestellt wird.
    2002 hat das bm.bwk eine Studie zur Situation beh. Studierender i. A. gegeben.: Ergebniss war, dass es österreichweit 12% beh. Studierende gibt, dass eine große Anzahl von ihnen Probleme im Studienalltag hat, dass aber die meisten von ihnen die vorhanden Beatungseinrichtungen nicht kontaktieren. Die Fage ist warum?