Hundstorfer: Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt ist vordringliche Aufgabe

Hundstorfer verwies außerdem auf den im Juli 2012 nach intensiven Vorarbeiten beschlossenen Nationalen Aktionsplan Behinderung 2012-2020.

Rudolf Hundstorfer
Sozialministerium

„Primäres Ziel ist es, Menschen mit Behinderung in Beschäftigungsverhältnisse zu bringen und die Barrieren in den Köpfen der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber abzubauen“, so Sozialminister Rudolf Hundstorfer anlässlich des morgen stattfindenden internationalen Tags der Menschen mit Behinderung.

„Die Bundesregierung setzt zahlreichen Initiativen, um Menschen mit Behinderung in den regulären Arbeitsmarkt zu integrieren. Im Jahr 2012 stehen dem Bundessozialamt zur Umsetzung der Maßnahmen der Beschäftigungsoffensive auf Basis des bundesweiten arbeitsmarktpolitischen Behindertenprogramms (BABE) insgesamt 160 Millionen Euro für Integrationsmaßnahmen in den Arbeitsmarkt zur Verfügung, und das soll auch 2013 so bleiben“, so Hundstorfer.

Jugendcoaching zur Begleitung in den Arbeitsmarkt

„Eine der wichtigsten unserer zahlreichen Integrationsmaßnahmen ist für mich das Jugendcoaching, das ab 2013 flächendeckend in ganz Österreich angeboten wird“, betonte Hundstorfer.

Der Jungendcoach ist eine Dienstleistung an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf in enger Zusammenarbeit mit den Schulen und zielt darauf ab, ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen durch Beratung, Begleitung und Case Management den Fähigkeiten entsprechende Perspektiven aufzuzeigen und durch individuelle Unterstützungspakete die Leistungsfähigkeit zu fördern. So kann über einen möglichst langfristigen Verbleib im (Aus)Bildungssystem eine höhere Qualifizierung gewährleistet und eine anschließende Aufnahme in die individuell bestmögliche arbeitsmarktpolitische Maßnahme vorbereitet werden.

Nationaler Aktionsplan Behinderung 2012-2020

Hundstorfer verwies außerdem auf den im Juli 2012 nach intensiven Vorarbeiten beschlossenen Nationalen Aktionsplan Behinderung 2012-2020. Dieser unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft erstellte Arbeitsplan soll die Integration sowie die Verstärkung der Rechte von Menschen mit Behinderung in allen gesellschaftlichen Bereichen vorantreiben. Zur Umsetzung dieses Aktionsplans wurde eine aus Behindertenvertreter und Sozialpartner bestehende Begleitgruppe eingesetzt.

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