Hundstorfer: Werden geschützte Werkstätten aufrecht erhalten

Es wird keinen Rückgang an Geldmitteln für berufliche Integration geben.

Rudolf Hundstorfer
Sozialministerium

Bei der Parlamentsdebatte über Menschen mit Behinderung stellte Sozialminister Rudolf Hundstorfer richtig: „Die Behindertenmilliarde ist zwar im Budgetansatz geringer, effektiv ist sie aber nicht. Wir haben durch Rücklagenauflösung auf der einen und intelligentes Sparen auf der anderen Seite sogar mehr Geld ausgegeben.“

Für berufliche Rehabilitation bzw. Integration wurden im Vorjahr 172 Mio. und heuer 175 Mio. aufgewendet. Trotz wirtschaflich schwieriger Lage garantierte Hundstorfer außerdem, die geschützten Werkstätten weiterhin so gut, als möglich zu unterstützen.

Bei den Geldflüssen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen gibt es, so Hundstorfer, „keinen Rückschritt sondern Fortschritt, weil es gerade jetzt nicht passieren darf, dass Menschen mit besonderen Bedürfnissen rasch aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden. Das wollen und werden wir nicht zulassen.“ Bei den vier geschützten Werkstätten in Österreich, die mit der Automobilbranche zusammenarbeiten, wird die Lage schwierig, die Aufträge sind eingebrochen. Für Hundstorfer steht trotzdem fest: „Wir werden diese geschützten Werkstätten aufrecht erhalten.“

Hundstorfer unterstrich die Vorbildrolle Wiens im Bereich der Integration gehörloser Menschen: „Schon vor mittlerweile acht Jahren habe ich in meiner Funktion als Vorsitzender des Wiener Gemeinderates veranlasst, dass Dolmetscher eingesetzt werden, ich danke den Verantwortlichen im Parlament nun für das Nachziehen.“

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