„Im Geschäftsbereich der Wiener Vizebürgermeisterin Laska bahnt sich ein Finanzkollaps an“

So beschreibt die heutige Ausgabe des Nachrichtenmagazins Profil die drohende Kürzungen im Behinderten- und Sozialbereich.

MA 12 - wien sozial
MA 12

Das Nachrichtenmagazin Profil berichtet in der aktuellen Ausgabe unter dem Titel „Ist Wien anders?“ von dem „drohenden Finanzinfarkt“ des Geschäftsbereichs (Bildung, Jugend, Soziales, Information und Sport) der Wiener Vizebürgermeisterin Grete Laska. Im Bereich „Soziales“ ist auch der Behindertenbereich enthalten.

„Diversen Behindertenvereinen wurden Zusagen über Geldmittel wieder zurückgezogen“ berichtet das Magazin von ersten Auswirkungen.

Der Kurier listet in der heutigen Ausgabe Teile eines magistrats-internen Papiers auf, welches Maßnahmen und Denkvorschläge zu Kostensenkungen enthält.

Erwähnt wird u.a.: „Einstellung des Freizeitfahrtendienstes; Einstellung der Fahrtbegünstigung für Gehörlose und Sehbehinderte sowie Kürzungen bei Eingliederungshilfe, Hilfe zur geschützten Arbeit, Beschäftigungstherapie, Hilfe zur Unterbringung, Frühförderung und Betreutes Wohnen.“

„Seit drei Jahren schlagen wirtschaftliche Situation und Arbeitslosigkeit in den sozialen Netzen durch. Die Kosten steigen generell“, begründet Laska im Kurier die Finanzkrise. Es fehlen für heuer 30 Millionen Euro für das Sozialbudget.

„Es ist eine politische Entscheidung, ob Wien den Standard aufrecht erhalten möchte“ wird Laska im Kurier zitiert.

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0 Kommentare

  • Das nächste Opfer von Frau Laska wurden die Lehrlingsbüchereien in Wien. Eine einzigartige Möglichkeit Jungendlichen Literatur und Bildung näherzubringen. Über Jahrzehnte erfolgreich und mit vergleichsweise geringem Aufwand. Ersatzlos ohne Vorankündigung und Wissen des Personals in den Ferien am 1. August 2003 geschlossen. Der nächste Schritt: (bereits beschlossen) Schließung der Krankenhausbibliotheken. Ein Hoch auf die Kulturstadt Wien!

  • Wenn es tatsächlich zu den angekündigten Kürzungen kommen sollte, so finde ich es sehr traurig. Traurig und bedenkenswert deswegen, da aufgrund von diversen Einschrenkungen einem ohnehin schon die Hände gebunden sind, da ist es doch aufbauend, wenn man diverse Unterstützung bekommt. Das soll jetzt nicht auf eine Bearmmutung hingehen, aber es ist Tatsache, dass ein Blinder weniger Berufsmöglichkeiten, Weiterbildungsmöglichkeiten usw. hat. Die Integration ist jedoch im Aufbau, hierzu werden jedoch besondere Mittel/Hilfsmittel benötigt, die aufgrund ihrer vergleichsweise geringen Verkaufszahl sehr teuer sind.

    Das ganze ist ein Kreislauf. Stellt man jetzt diverse Förderungen ein, so bleibt auch die Bildung der diversen Menschen auf der Strecke, und somit ist man von der Integration in die Gesellschaft wieder ein wenig in die entfernung gerückt.. usw.

  • Grundsätzlich ist gesamte Sozialbereich eine politischer Wille. Es besteht jedoch bei Kürzungen im sozialbereich die Gefahr einer stillen Auslse, die unbeemerkt von der breiten Öffentlichkeit stattfindet.

  • ganz richtig, ein auffangnetz gerade in wirtschaftlich schlechteren zeiten wichtiger denn je. aber stadträtin laska als verantwortliche u.a. für soziales, wo auch die behindertenhilfe dazugehört, wird von den zuständigen beamten seit monaten informiert, dass durch den anstieg der allgemeinen sozialhilfe mehr budget gebraucht wird. und was macht sie: sie ignoriert, setzt sich nicht für mehr budget ein, spielt arbeitslose gegen behinderte aus, indem sie leistungen in der behindertenhilfe in gefahr bringt und nicht weiter ausbaut. sozialhilfe muss sie auszahlen, weil pflichtleistung. behindertenhilfe und ihre beamten werden handlungsunfähig gemacht, weil dort vieles nur auf gummiparagraphen beruht. laska hat als verantworliche im behindertenbereich versagt.

  • Perfide, wie der Stadträtin Laska die Schuld an der „Finanzkrise“ zugeschoben wird! Soziales kann und soll ja nicht Profite abwerfen, schon gar nicht in Zeiten einer gnadenlosen Ausgrenzung von Älteren, Kränkeren, schlechter Ausgebildeten. Das Auffangnetz ist nötiger denn je, auch wenn das die regierung anscheinend nicht einsieht, was sie mit ihrer eiskalten Politik anrichtet. was kann denn Laska dafür, dass die Industriellen Ältere rauswerfen, und keine Lehrstelle für Junge anbieten? Und wo soll denn wirklich gespart werden, wenn nicht an Abfangjägern und dergelichen Unsinn? Lasst doch doe Wiener Roten in Ruhe! Oder wollen wir ein Fiasko wie in Berlin riskieren?