Inklusion ist zutiefst demokratisch

Anlässlich des diesjährigen Deutschen Stiftungstages der Gold-Kraemer-Stiftung hat der Beauftragte der deutschen Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, zum Thema „Demokratie braucht Inklusion“ gesprochen. Dabei wies Dusel darauf hin, dass Inklusion etwas zutiefst Demokratisches ist.

Deutsche BundesbehindertenbeauftragtenJürgen Dusel
Jürgen Dusel

„Demokratie und Inklusion sind zwei Seiten einer Medaille. Beide gehören untrennbar zusammen. Wenn wir über die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in ihrer Vielfalt sprechen, geht es nicht um Fürsorge oder irgendetwas Karitatives. Es geht um die Umsetzung von fundamentalen Grundrechten. Es geht um etwas zutiefst Demokratisches“, stellte Jürgen Dusel in diesem Zusammenhang fest.

An die Adresse der Stiftungen in Deutschland gerichtet, wies er auf die Verantwortung hin, die sie für das Gelingen von Inklusion in unserer Demokratie haben und unterstrich ihre impulsgebende Rolle durch Ideen und konkrete Projekte, mit denen sie den gesellschaftlichen Veränderungsprozess der Inklusion nachhaltig positiv beeinflussen.

Im Zusammenhang mit Inklusion stellte der Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen zwei Begriffe in den Mittelpunkt: Barrierefreiheit und Assistenz.

„Denn erst durch einen konsequenten Abbau von Barrieren im alltäglichen Leben und die Möglichkeit, sich erforderliche Assistenz organisieren zu können“, so Jürgen Dusel „wird Teilhabe selbstbestimmter und selbstverständlicher möglich. Und dies in allen Bereichen unseres Lebens: in der Arbeitswelt, in der Freizeit, im Sport, auf Kulturveranstaltungen oder bei dem Ziel, in den eigenen vier Wänden wohnen zu können“.

Auch wenn der Gesetzgeber hier schon viel auf den Weg gebracht hat – die Umsetzung vor Ort ist für Jürgen Dusel noch ausbaufähig, damit Inklusion für die Menschen konkret erreicht wird.

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Ein Kommentar

  • Ein gescheiter Mann, der Herr Jürgen Dusel! Danke für Ihre sachlich-klaren Worte.