Inklusion vorgelebt – Sommercamp in Duderstadt beendet

Das Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben wurde heute in Duderstadt beendet.

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Rolf Barthel (Layout) aus Berlin und Klaus D. Tolliner (Fotos) aus Graz verteilten vor der Abreise eine Sommercamp-Zeitung, an der viele der mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitgewirkt haben.

Tolliner hat bereits zum Sommercamp vom 1. bis 5. August 2011 nach Graz eingeladen. Stephan Lorent wird sich in die Organisation des Sommercamps 2012 einschalten, das wieder in Duderstadt stattfinden soll.

Aus dem Sommercamp 2010 in Duderstadt kommt die Botschaft, dass hier in beeindruckender Weise vorgelebt wurde, wie inklusive Gemeinschaft funktioniert. „Eine Erkenntnis des Erfahrungsaustausches war, dass Österreich die schulische Inklusion im Vergleich zu Deutschland weiter vorangetrieben hat. Andererseits ist Deutschland bei der Persönlichen Assistenz einen kleinen Schritt weiter als die Alpenrepublik. Wenn es auch Unterschiede bei der Erreichung der Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention zwischen Österreich und Deutschland gibt, stehen beide Länder erst am Anfang des Umsetzungsprozesses“, heißt es weiter in einer Resolution „Gemeinsam an der Umsetzung der UN-Konvention arbeiten!“.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sommercamps forderten die Regierungen und zuständigen Verwaltungen auf, „sofort für die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu sorgen und Menschen mit Behinderung als ExpertInnen an den Entscheidungsprozessen zu beteiligen“. Als die vordringlichsten Aufgaben sehen sie die Herstellung der Inklusion, um Chancengleichheit bei Bildung und Beruf sicherzustellen. Darüber hinaus fordern sie das Recht auf bedarfsgerechte einkommens- und vermögensunabhängige Persönliche Assistenz.

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