Integrative Betriebe Österreich treffen sich mit Sozialminister Rudolf Anschober

Neben der gemeinsamen Bewältigung der Herausforderungen der COVID-19-Krise ging es beim gestrigen Treffen insbesondere um die zukünftige Entwicklung der Integrativen Betriebe.

Rollstuhlfahrer bei der Arbeit im Büro
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Die acht Integrativen Betriebe Österreich stellen seit nunmehr 40 Jahren Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderungen bereit. Aktuell sind rund 2.500 Personen in den Integrativen Betrieben beschäftigt. Im Durchschnitt haben rund 75 Prozent der Belegschaft eine Behinderung.

Die Integrativen Betriebe bieten ein breites Spektrum an Produkten und Leistungen an und haben sich als verlässliche und kompetente Partner der Wirtschaft etabliert. Pro Jahr erwirtschaften sie mit österreichweit über 20 Betriebstätten einen Umsatz von über 100 Millionen Euro.

„Die Integrativen Betriebe Österreich zeigen sehr eindrucksvoll, dass wirtschaftliches Handeln vereint mit sozialer Verantwortung einen enormen gesellschaftlichen Mehrwert bringt“, stellt Sozialminister Rudolf Anschober fest und hebt hervor: „In herausfordernden Zeiten wie diesen, in denen wir um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz kämpfen und es gerade Menschen mit Behinderungen besonders schwer haben, wird die Bedeutung der Integrativen Betriebe als unverzichtbares Instrument der beruflichen Inklusion deutlich.“

Mag.a Astrid Lamprechter, Sprecherin der Integrativen Betriebe Österreich und Geschäftsführerin der GWS Integrative Betriebe Salzburg, unterstreicht die gute Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium „Die Integrativen Betriebe sind als Wirtschaftsunternehmen in vielen Geschäftsfeldern von der Covid-19-Krise betroffen. Wie in der Vergangenheit steht das Sozialministerium den Integrativen Betrieben auch in dieser Krise zur Seite, wofür ich mich ausdrücklich bedanken möchte.“

Neben aktuellen Themen rund um die COVID-19-Krise und die gemeinsame Bewältigung der damit verbundenen Herausforderungen wurde insbesondere die zukünftige Entwicklung der Integrativen Betriebe thematisiert.

Vor dem Hintergrund einer dazu in Auftrag gegebenen Studie, die Anfang November dem Ausgleichstaxfondsbeirat präsentiert wird, ging es vor allem um die Ausweitung des Angebotes von Arbeits- und Ausbildungsplätzen für Menschen mit Behinderungen sowie die weitere Stärkung der Kooperation der Integrativen Betriebe untereinander.

„Angesichts der angespannten Arbeitsmarktsituation wie wir sie jetzt haben, leisten die Integrativen Betriebe einen unschätzbaren Beitrag zur Beschäftigung und Ausbildung von Menschen mit Behinderungen. Ich werde mich daher dafür einsetzen, dass die gedeckelte Anzahl der vom Ausgleichstaxfonds förderbaren Arbeits- und Ausbildungsplätze stufenweise erhöht wird und den Ausgleichstaxfondsbeirat damit befassen“, stellt der Sozialminister fest.

Auch zum Kooperationsthema zeigen die Integrativen Betriebe und der Sozialminister Einigkeit.

„Die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit der Integrativen Betriebe wird sowohl positive Effekte für die Positionierung der Integrativen Betriebe auf den Märkten als auch bei der Umsetzung ihres sozialen Auftrages haben. Ich unterstütze daher das Aufsetzen eines Prozesses, um die Kooperation der Integrativen Betriebe Österreich auf formaler Ebene zu stärken. Aus meiner Sicht ist das ein ganz wesentlicher Schritt für die Weiterentwicklung der Integrativen Betriebe Österreich“ so der Sozialminister abschließend.

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