3. Woche 2026 – Rollstuhlgerechter Strandweg im Awenda Provincial Park
Im Awenda Provincial Park in Ontario, Kanada, gibt es einen Wanderweg, der auch ein Stück am Strand vorbei führt. Damit …
Am 23. September, dem Internationalen Tag der Gebärdensprachen, rückt der Österreichische Gehörlosenbund das Motto „Gebärden.Sprache.Bildung“ in den Mittelpunkt.
Es unterstreicht die wichtige Rolle der Österreichischen Gebärdensprache (ÖGS) für Bildung, Identität und gesellschaftliche Teilhabe.
Dieses Motto begleitete auch den internationalen Bildungskongress, den der Österreichische Gehörlosenbund (ÖGLB) in Kooperation mit den Gehörlosenverbänden aus Deutschland und der Schweiz am 12./13.09.2025 in Wien veranstaltete und an dem über 300 Personen teilnahmen.
Am Ende des Kongresses verabschiedeten die drei Präsident:innen der Gehörlosenverbände, Helene Jarmer (AT), Ralph Raule (DE) und Marinus Spiller (CH), eine gemeinsame Erklärung, in der sie Sprachdeprivation – also das Risiko einer sprachlichen Vernachlässigung – anprangern und die mangelnde Sprachförderung in den frühen Entwicklungsjahren als schwerwiegende Menschenrechtsverletzung verurteilen.
Sie fordern eine gesellschaftliche und rechtliche Neuausrichtung, die gehörlose Menschen als sprachliche und kulturelle Minderheit anerkennt – im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention.
Die drei Präsident:innen forderten weiterhin die „konsequente gesellschaftliche, politische und rechtliche Umsetzung des Paradigmenwechsels: weg vom Defizitmodell, hin zur Anerkennung gehörloser Menschen als sprachliche und kulturelle Minderheit (…) im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention“.
Vor diesem Hintergrund wurden u.a. folgende dringliche Forderungen verabschiedet:
Die Abschlusserklärung schließt mit den Worten: „Die Zeit der Ausgrenzung und Sprachdeprivation muss enden. Die Zeit der Missachtung der Gebärdensprachen als vollwertige Minderheitensprachen muss enden.
Nur durch die volle Anerkennung und Förderung der Gebärdensprachen und durch inklusive Bildung können die Menschenrechte aller gehörlosen und hörbehinderten Menschen in Österreich, Deutschland und der Schweiz verwirklicht werden. Gleiche Bildung – Gleiche Rechte!“
Anlässlich des Tages der Gebärdensprache laden wir alle Interessierten, Journalist:innen und Unterstützer:innen ein, am 23. September von 10-11 Uhr beim Gebärdensprach-Flashmob am Wiener Hauptbahnhof dabei zu sein.
„Es reicht nicht, Rechte lediglich auf dem Papier festzuschreiben. Erst wenn jedes gehörlose Kind die Chance hat, in seiner Sprache zu lernen und aufzuwachsen, ist unser Ziel erreicht.“, so ÖGLB-Präsidentin Helene Jarmer abschließend, „Gemeinsam setzen wir ein sichtbares Zeichen für eine offene, mehrsprachige Gesellschaft und leben unseren Stolz auf Sprache, Kultur und Vielfalt.“
Seien Sie Teil eines sichtbaren und bewegenden Moments! Heute ab 10 Uhr laden wir alle Journalist:innen und Unterstützer:innen herzlich ein, am Flashmob am Wiener Hbf. teilzunehmen. Gemeinsam setzen wir ein starkes Zeichen für die Anerkennung und Förderung der Gebärdensprache in Bildung und Gesellschaft. Ihre Teilnahme macht den Unterschied!
Datum: 23.09.2025, 10:00 Uhr – 23.09.2025, 11:00 Uhr
Art: Jahrestag
Ort: Vorplatz Wiener Hauptbahnhof, 1100 Wien
Barrierefreiheit sichtbar gemacht: Jede Woche ein Bild, das Erfolge feiert oder Hürden aufzeigt.
Im Awenda Provincial Park in Ontario, Kanada, gibt es einen Wanderweg, der auch ein Stück am Strand vorbei führt. Damit …