Invalidenpension – ÖAR warnt vor Schnellschüssen

Pressemeldungen ist zu entnehmen, daß Frau Minister Sickl der gleichzeitige Bezug von Erwerbseinkommen und Invaliditätspensionen ein Dorn im Auge sind.

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Die ÖAR warnt in diesem Zusammenhang vor überhasteten Schnellschüssen und Systemkorrekturen, die mehr Schaden als Nutzen bringen. „Diese Angelegenheit darf nicht einfach über den Leisten >weg mit Mehrfacheinkünften< geschoren werden" stellt Heinz Schneider, Generalsekretär der ÖAR, fest und meint weiter: "Oft ereilt Menschen eine schwere Behinderung in jungen Jahren. Aufgrund von wenigen Beitragsjahren in der Sozialversicherung ist die Invaliditätspension auf wenige tausend Schilling beschränkt. Umfangreiche Rehabilitationsmaßnahmen versetzen die Betroffenen - oft erst nach Jahren - dann wieder in die Lage, ins Erwerbsleben einzutreten, so daß aus der Summe von Erwerbseinkommen und der geringen Invaliditätspension erst eine ausreichende Existenzsicherung resultiert. Diese Menschen würden bei dem jetzt vorgeschlagenen linearen Wegfall von Pension bei gleichzeitigem Zuverdienst existentiell schwer gefährdet." "Darüber hinaus", so Schneider weiter " sprach bisher ein zweiter Denkansatz für Invaliditätspension und Erwerbseinkommen". Auch gut rehabilitierte Menschen haben nie die gleichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt, die sie gehabt hätten, wären sie nicht durch eine Behinderung beeinträchtigt. Der Zuerwerb war bisher auch die Chance, die behinderungsbedingten Nachteile auszugleichen. Es ist unvorstellbar, daß eine Regierung, die angetreten ist, das Sozialsystem gerechter zu machen, im Begriff ist, diese menschlich und logisch nachvollziehbare Philosophie über Bord zu werfen".

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0 Kommentare

  • Schöne gute alte Zeit, ich wurde 1988 nach einem Autounfall zum Schweren Invaliden.Nach einem Jahr Spital
    wurde ich mit smtl. Unterstützungen/Hilfe wieder in die
    Gesellschaft intrigrirt.Seit ca.fünf Jahren wird mein teures Medikament(Piramecetan)nicht mehr von den Kassen bezahlt.Schade,seither muß ich mir das Medikament selbst bezahlen u. smtl.Pflegemittel(ca.200.-mtl)
    Ansonst were ich zu keiner Arbeit zu bewegen!
    Schattenseite:Der Finanzminister nimmt mir zusätzlich von den Kosten meiner Krankheit noch einige Hundert Euro weg,
    da ich Arbeiten gehe.
    So kann man einen Invaliden helfen u. auch bald in den Privatkonkurs treiben, da sich ein Leben mit meiner Krankheit/en nicht mehr finanzieren läßt.
    Lg.Erwin Grodek