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Italien: Reaktionen nach Tod von Piergiorgio Welby

Piergiorgio Welby ist gestorben, nachdem sein Arzt auf seinen Wunsch hin die Beatmungsmaschine abgeschaltet hat.

Nach Piergiorgio Welbys Tod überlege nun auch Italien, eine Patientenverfügung nach österreichischem Vorbild einzuführen, so ÖVP-Behindertensprecher Dr. Franz-Joseph Huainigg in einem PRESSE-Kommentars. „Nicht durch die Hand, sondern an der Hand eines Menschen sterben“, wie es Kardinal König formulierte und durch die Hospizbewegung praktiziert wird, ist dabei richtungsweisend.

„Es ist klar, dass die einmal begonnene Debatte jetzt fortgeführt wird“, so Italiens Ministerpräsident Romano Prodi laut n-tv.

Die katholische Kirche verweigert Piergiorgio Welby eine Trauerfeier. „Piergiorgio Welby hat wiederholt und öffentlich seinen Wunsch bekräftigt, sein eigenes Leben zu beenden, was gegen die katholische Lehre ist“, teilte das römische Vikariat mit.

Die Trauerfeier soll laut Medienberichten nun am Sonntag öffentlich auf einem noch nicht näher benannten Platz in Rom abgehalten werden.

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  • Freitod gehört zu den unveräusserlichen Menschenrechten Es ist unsere letzte Freuheit.