Jarmer: Behinderte MigrantInnen brauchen Unterstützungsmaßnahmen für eine gelungene Integration

Grüne: Heutige Novellierung des Behinderteneinstellungsgesetzes ist richtiger Schritt

Helene Jarmer
GRÜNE

Menschen mit Behinderungen und Migrationshintergrund sind von Mehrfachdiskriminierung bedroht. Stärker als andere sind sie gefährdet, Opfer von Benachteiligung im täglichen und beruflichen Leben zu werden. In Entsprechung der Richtlinie 2011/98/EU wird jetzt der Personenkreis der Anspruchsberechtigten für den Status eines begünstigten Behinderten ausgeweitet.

„Es ist erfreulich, dass heute eine Änderung des Behinderteneinstellungsgesetzes beschlossen wird, wonach künftig alle Drittstaatsangehörigen, die sich zu Arbeitszwecken in Österreich aufhalten, sofort den Status eines begünstigten Behinderten bekommen können“, sagt die Behindertensprecherin der Grünen, Helene Jarmer.

Wichtig ist, dass alle behinderten MigrantInnen das Recht auf Unterstützungsmaßnahmen wie z.B. GebärdensprachdolmetscherInnen für die Bereiche Notfall, Medizin, Arbeit, Justiz, berufliche Bildung, Behörden, Freizeit sowie religiösen und familiären Bereich bekommen. Dies war bis jetzt AusländerInnen mit Daueraufenthalt vorbehalten.

„Ich werde daher den Änderungen im Behinderteneinstellungsgesetz zustimmen“, meint Jarmer.

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0 Kommentare

  • Und bitte wohin kann sich ein österr: Staatsbürger wenden, wenn er „keine ärztliche Hilfe“ ( wegen Versicherungsbegünstigung) bekommt und wenn man als österr. Staatbürger mit den billigsten Operationsmethoden operiert wird, damit man als halber Krüppel dasteht ?
    Wo bleibt da das sogenannte Gleichgewicht ?
    Da stinkt einiges zum Himmel.
    Es ist in unserem Land nicht selbstverständlich, dass das das eigene Volk
    das bekommt, das für andere, denen geholfen wird, als Grundsatz gilt !