Jarmer fordert am „World Down Syndrom Day“ Inklusiven Unterricht für alle SchülerInnen

"I Want to Learn" - Behinderte Kinder haben ein Recht auf Bildung ohne Sonderschulen

Helene Jarmer
GRÜNE

„I Want to Learn“, unter diesem Motto steht der morgige „World Down Syndrom Day“. Aus diesem Anlass fordert Helene Jarmer, Behindertensprecherin der Grünen, die schrittweise Abschaffung der Sonderschulen und den Inklusiven Unterricht für alle SchülerInnen.

„Vom Inklusiven Unterricht profitieren alle Beteiligten“ ist Jarmer überzeugt. SchülerInnen mit Behinderungen können sich über den Sonderschullehrplan hinaus bewegen, haben positive Lernvorbilder und werden auch sozial integriert. Alle anderen SchülerInnen profitieren davon, dass mehr als eine Lehrkraft in der Klasse ist und lernen, dass Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichsten Voraussetzungen ein Thema auf unterschiedliche Art aufarbeiten können. „International geht der Trend klar in Richtung Inklusion“, sagt Jarmer.

Umso deutlicher ist Jarmers Kritik an den Plänen des Wiener Bildungsstadtrats, Christian Oxonitsch, auf den neu zu errichtenden Bildungscampus separate Sonderschulen für Körperbehinderte zu errichten: „Hier wird die Ausgrenzung von SchülerInnen mit Behinderung in Beton gegossen“, betont Jarmer.

„Der Inklusive Unterricht für alle SchülerInnen muss endlich umgesetzt werden. Neu errichtete Schulstandorte müssen barrierefrei gestaltet werden und bieten die Möglichkeit, SchülerInnen mit und ohne Behinderungen gemeinsam unter einem Dach zu unterrichten“, meint Jarmer.

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0 Kommentare

  • …leider muss ich dem zustimmen, was Manfred Srb sagt. Die Grünen sind sehr widersprüchlich in ihren Forderungen, was Menschen mit Behinderung bwz. ihre uneingeschränkte Teilhabe angeht.
    Manche glauben auch, weil sie beh. Kinder vor Jahren unterrichtet haben, dass sie wissen, wieviel Barrierefreiheit es braucht und worauf Menschen mit Behinderung auch noch Jahrzehnte verzichten können – so wie in OÖ! Ein Skandal, wie ich dazu sage.

  • Danke Helene Jarmer! Sie haben die dunklen Machenschaften der Wiener Regierung durchschaut.
    Nur schade, dass das anscheinend die Wiener Grünen noch nicht haben. Bitte könnten Sie den Wiener Grünen Nachhilfeunterricht geben? Denn ich musste leider die Feststellung machen, dass sie sich in Behindertenfragen weder auskennen noch sonderlich an diesem Thema interessiert sind.

    Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen, Frau Abgeordnete Jarmer.

  • Liebe Frau Jarmer, so weit so gut, fast. Denn „gemeinsam unter einem Dach“ in Segregations-Klassen (wie beim vorsätzlichen Inklusionsschwindel Kärntens), ist doch genau so wenig inklusiver Unterricht, wie „gemeinsam“ in Segregationsabteilungen auf einem Schul-Campus.