Jarmer: Menschen mit Behinderung brauchen keine Integration sondern Inklusion in der Schule

Grüne fordern Gesamtkonzept für eine inklusive Schule

Helene Jarmer
GRÜNE

Nach dem jüngsten Vorschlag von Bildungsministerin Claudia Schmid sollen Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf nach der achten Schulstufe nur entweder eine Polytechnische Schule oder eine Haushaltungsschule besuchen können. „Dieser Vorstoß diskriminiert Kinder mit Behinderung“, kritisiert Helene Jarmer, Behindertensprecherin der Grünen.

„Den Menschen mit Behinderungen müssen gleichberechtigt alle Schul- und Berufswege offenstehen“, so Jarmer. „Nur so kann deren schlechte Bildungs- und damit Einkommenssituation verbessert werden. Laut Jarmer gehe es nicht darum, Kinder mit Behinderung mühsam in ein bestehendes System zu integrieren. Das Bildungssystem müsse so gestaltet sein, dass sie von Anfang an teilnehmen können und bestmöglich gefördert werden.

Jarmer fordert statt einem fleckerlteppich-artigen Umbau der Schule ein umfassendes Konzept hin zu einem inklusiven System: „Dazu gehören Barrierefreiheit in den Schulen, die Abschaffung der Sonderschulen und ein gemeinsamer Unterricht aller Kinder.“

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0 Kommentare

  • Woher der Sinneswandel – hat sich Frau Jarmer jetzt doch mit dem Bildungskonzept der Grünen vertraut gemacht? Vor kurzem trat sie sonderbarer Weise noch FÜR die Sonderschule ein!