Jericho-Marsch für „Daheim statt Heim“ in Kärnten startet am 19. 9. 2007

Alle Mauern in den Köpfen müssen fallen - "Barrierefreiheit" für neues Denken im Hilfesystem

Tafel Klagenfurt
BilderBox.com

In Schweigemärschen mit siebenfacher Umrundung der Stätten und Mauern von gesetzgebenden und ausführenden Institutionen wird auf Missstände im Hilfesystem für pflegebedürftige Menschen aufmerksam gemacht und eine tiefgreifende Umsteuerung im Sinne der Initiative „Daheim statt Heim“ auf allen Ebenen herausgefordert.

Der Bezug zum historischen Ereignis, des Falles der Stadtmauern Jerichos, besteht in der scheinbaren Ohnmacht gegenüber unüberwindlichen Barrieren, vor der Erreichung ersehnter Ziele.

Protestmärsche für Kärnten

Siebenfache Umrundung der Amtsgebäude der Kärntner Landesregierung am Mittwoch, 19. 9. 2007

Treffpunkt: 14:00 Uhr am Gehsteig vor dem Landhaus, Arnulfplatz 1, 9020 Klagenfurt.

Marsch-Route: Arnulfplatz über Mießtaler Straße, Museumsgasse und Viktringerring, (ca. 3,2 km).

Start 14:15 Uhr, Dauer bis ca. 15:30 Uhr, Der Marsch findet bei jeder Witterung statt.

Um 16:00 Uhr Übergabe einer Protestnote an LH Dr. Jörg Haider bzw. LHStv. Dr. Gaby Schaunig oder eine Vertretung. Ende der Demonstration: ca. 16:30 bis 17:00 Uhr. Anschließend stehen Vertreter der Initiative für Fragen von Presse oder Interessierten zur Verfügung.

Die Demonstration wird in Klagenfurt jeden Mittwoch um 14:00 Uhr, am gleichen Ort, bis zur maßgeblichen Erreichung der Ziele fortgesetzt.

Weitere Informationen über Ansprechpersonen und Projektverlauf finden Sie auf der Homepage der Initiative „Daheim statt Heim“ unter „Projekt-Jericho„.

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0 Kommentare

  • Liebe Frau Wegscheider, heute gibt es von 17.45 – 18.00 Uhr im ZDF eine Sendung unter das Motto „Daheim statt Heim“! Die Initiativen in Deutschland und Österreich fordern die Umsetzung dessen, was etwa 80- 90 % der Bevölkerung ohnehin wünschen: Bei Pflegebedürftigkeit, sei es als alter oder behinderter Mensch, im eigenen Zuhause, mitten in der Gesellschaft, die Unterstützung leistbar zu erhalten, die man benötigt. Indirekt erzwungene Abschiebungen in so genannte „Heime“ und damit verbundene existenzielle Benachteiligungen von Menschen mit hohem Hilfebedarf müssen öffentlich thematisiert, angeprangert und abgestellt werden. Ein bedürfnisorientiertes und bedarfsdeckendes Hilfesystem muß aufgebaut werden. Auf der Webseite http://www.daheim-statt-heim.at sind die Forderungen, Visionen, Thesen und Hintergrund der Initiative dargestellt. Mit Schweigemärschen, Petitionen und Aktionen möchten wir Bewegung in die stagnierende und ignorante Pflege- und Behindertenpolitik provozieren und Kräfte der Zivilgesellschaft mobilisieren. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich mit den Anliegen der Initiative eingehend auseinandersetzen und sie unterstützen könnten.
    Liebe Frau Morak, danke für den Tipp. Die SHG`s Kärntens wurden bereits informiert.

  • Würde gerne nähere Infos über dieses thema erhalten. Habe derzeit selbst ein Kind mt allerdings geringer Pflegestufe(1).würde niemals ein kind ins heim geben oder einen alten pflegenden Menschen,jedoch sind die Rahmenbedingen unserer Regierung nicht okay.

  • Ich hoffe, dass sich sehr viele Betroffene beteiligen werden. Da eine beachtliche Zahl dieser auch Selbsthilfegruppen kontaktieren, wäre es notwendig die Selbsthilfe-Leiter von dieser Aktion zu informieren. Diese erreicht man über den Selbsthilfe-Dachverband-Kärnten.