Jetzt unterzeichnen: Vier Forderungen für ein kinder- und elternfreundliches Österreich!

aktion leben ruft noch einmal auf, ihre Bürgerinitiative "Mit Kindern in die Zukunft. Für ein kinder- und elternfreundliches Österreich" zu unterstützen.

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Fast 60.000 Menschen haben bisher unterzeichnet, darunter zahlreiche prominente Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kirche, Kultur und Sport. Die Bürgerinitiative läuft noch bis Ende November!

„Unsere Bürgerinitiative ist ein dringender Appell an die politisch Verantwortlichen, konkrete Maßnahmen für mehr Kinderfreundlichkeit zu setzen“, erklärt Mag. Martina Kronthaler, Generalsekretärin der aktion leben österreich. „Damit Kinder willkommen sind, müssen wir Frauen und ihre Partner von Beginn der Schwangerschaft an besser unterstützen!“ Die Regierungsvorhaben sind zu begrüßen, aber es fehlen grundsätzliche Maßnahmen wie ein Hilfsfonds für Schwangere in Not, damit sich Eltern überhaupt für Kinder entscheiden können!

Vier Forderungen für ein kinder- und elternfreundliches Österreich

Die Parlamentarische Bürgerinitiative „Mit Kindern in die Zukunft“ enthält ein Maßnahmenpaket mit vier Forderungen. Die Entscheidung für Kinder und das Leben mit ihnen sollen dadurch wesentlich erleichtert werden:

  1. Einrichtung eines öffentlich finanzierten Hilfsfonds für Schwangere in Not
  2. Ständige Werbung für Schwangerenberatung
  3. Vielfältige Unterstützung für Eltern von Kindern mit Behinderung
  4. Bestmögliche Kinderbetreuung: Wahlfreiheit zwischen inner- und außerfamiliärer Betreuung und qualitätsvolle und leistbare Kinderbetreuungsplätze

Hilfe für ein Leben mit Kind(ern) ist notwendig

„Eine Frau, die unerwartet und in schwierigen Verhältnissen schwanger wird, findet in unserer Gesellschaft mitunter wenig Verständnis oder Hilfe für das Leben mit ihrem Kind“, berichtet Kronthaler aus Erfahrung.

Schwangerschaftsabbrüche finden viel öfter als allgemein angenommen aus wirtschaftlicher oder existenzieller Not statt. Auch fehlende Möglichkeiten, Kind und Ausbildung zu vereinbaren, führen zu Abbrüchen. „Das ist eine Schande für ein Land wie Österreich“, stellt die aktion leben-Generalsekretärin klar. Es ist Frauen nicht zuzumuten, dass sie in Armut oder berufliche Unsicherheiten geraten, nur weil sie ein Kind erwarten! „Hier müssen wir alles tun, damit Eltern gute Lebenschancen vorfinden und nicht vor der Zukunft mit einem Kind bangen müssen!“

Kein Geld für Essen, keine Wohnung

Auch von den Teuerungen sind allein stehende schwangere Frauen und einkommensschwache Familien besonders stark betroffen: In die Beratungsstellen der aktion leben kommen Woche für Woche schwangere Frauen, oft mit ihren älteren Kindern, die kein Geld für das Essen haben. „Immer mehr sind vom Verlust der Wohnung bedroht oder können sich nicht einmal ein Bett oder eine Waschmaschine leisten“, berichtet Kronthaler.

Hilfsfonds und Werbung für Schwangerenberatung

„Wir brauchen dringend einen öffentlich finanzierten Hilfsfonds für schwangere Frauen in Notlagen!“ betont die aktion leben-Generalsekretärin. Es kann nicht sein, dass diese Hilfe privaten oder kirchlichen Einrichtungen überlassen bleibt. Die Diözese Graz-Seckau hat nun als dritte Diözese einen Schwangeren-Hilfsfonds eingerichtet. „Das muss doch dem Staat auch ein Anliegen sein!“ fordert Kronthaler.

„Kind darf nie als Schaden gelten“

Dringender Handlungsbedarf bestehe auch bei dem Thema „Kinder mit Behinderungen und Schadenersatz“. Mit der Bürgerinitiative fordert aktion leben österreich die Republik Österreich auf, sich aktiv zur Würde des Menschen zu bekennen. Als wichtigste Konsequenz daraus sollen Eltern von Kindern mit Behinderung vielfältig unterstützt werden.

Bessere Infrastruktur für Kinder mit Behinderung!

„Wenn diese Familien von Seiten des Staates wirkungsvoll entlastet werden, müssen sie nicht mehr den Weg der Schadenersatzklage gehen“, ist Kronthaler überzeugt. Kinder mit Behinderungen und ihre Eltern brauchen die Sicherheit, dass es Betreuung und Schulplätze gibt, Arbeitsmöglichkeiten, dass eine Pflege gesichert wird etc.

Viele Prominente setzen sich ein!

Haubenköchin Johanna Maier, die Künstler/innen Nina Blum und Folke Tegethoff, Buchautor und Politiker Dr. Franz-Joseph Huainigg, die Landeshauptmänner Dr. Erwin Pröll und Dr. Josef Pühringer, Prim. Univ. Doz. Dr. Peter Schwärzler, Univ.-Prof. DDDr. Clemens Sedmak, Univ. Prof.

Dr. Wolfgang Mazal, Kardinal Dr. Christoph Schönborn, Bischof Dr. Michael Bünker (A.B.), Metropolit Erzbischof Dr. Michael Staikos, Prof. Anas Schakfeh, alle Diözesanbischöfe, Skistar Anita Wachter und viele mehr haben bereits für ein kinder- elternfreundliches Österreich gestimmt.

Diese Vielfalt an Unterstützungen zeigt, dass eine kinderfreundliche Gesellschaft uns alle betrifft und von uns allen gefördert werden kann.

„Jede und jeder ist dazu herzlich eingeladen!“, betont die aktion leben-Generalsekretärin.

Informationen und Unterschriftenbögen unter www.aktionleben.at, T: 01/512 52 21, info@aktionleben.at

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