Kärnten: Mehr Geld für behindertengerechtes Bauen

Mit höheren Zuschüssen will das Land überdies auch noch den so genannten "anpassbaren" Wohnbau stärker fördern.

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Gute Nachrichten aus dem südlichsten Bundesland: Für behinderte und ältere Menschen treten per 1. April 2010 im Kärntner Wohnbauförderungsgesetz bedeutende Neuerungen in Kraft. Nebst einer stärkeren Förderung des ökologischen Bauens gibt es künftig für behindertengerechtes Bauen und Umbauen höhere Zuschüsse über die Wohnbauförderung.

Diese Maßnahme soll vor allem im gemeinnützigen Wohnbau mit größeren Zuschüssen für barrierefreies Bauen greifen. Gesetzlich verpflichtende Zuschüsse gibt es künftig bis maximal 12.000 Euro pro behindertem Familienmitglied.

Aber auch der anpassbare Wohnbau soll jetzt stärker gefördert werden. Mehr Förderung gibt es künftig dann, wenn Wohnungen so ausgestaltet werden, dass sie zu einem späteren Zeitpunkt mit minimalem Aufwand barrierefrei umgerüstet werden können.

Mit dieser Maßnahme soll vor allem auch dem Älterwerden in der Gesellschaft Rechnung getragen werden.

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0 Kommentare

  • Es ist erfreulich, dass es nun schon in einigen Bundesländern bessere Förderungen für barrierefreies Bauen gibt! Eine interessante Entwicklung dazu gibt es in Deutschland, siehe dazu Bundesfinanzhof.
    http://www.bundesfinanzhof.de/www/entscheidungen/2009.12.23/6R709.html

    Behinderungsbedingte Umbaumaßnahmen als außergewöhnliche Belastungen
    Aufwendungen für den behindertengerechten Umbau eines Hauses können als außergewöhnliche Belastungen abziehbar sein, wenn sie so stark unter dem Gebot der sich aus der Situation ergebenden Zwangsläufigkeit stehen, dass die etwaige Erlangung eines Gegenwertes in Anbetracht der Gesamtumstände des Einzelfalles in den Hintergrund tritt.