Kampagne: Down-Syndrom. Na und.

Die Selbsthilfegruppe Down-Syndrom Wien/NÖ fordert gleiche Teilhabe von Anfang an. Das Bildungssystem in Österreich muss inklusiver gestaltet werden. Die im Jänner 2020 gestartete Kampagne gibt Anstöße zur Umsetzung.  

Kampagne: Down-Syndrom. Na und.
Down-Syndrom Wien

Die Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfegruppe Down-Syndrom Wien weisen bei der Präsentation ihrer neuen Kampagne in Wien auf exkludierende Tendenzen im österreichischen Bildungssystem hin.

„Wir wollen, dass Kindergärten, Schulen und Horte beweisen müssen, dass sie unsere Kinder betreuen können und nicht – wie derzeit üblich – unsere Kinder beweisen müssen, dass sie hineinpassen“, sagte der Kampagnensprecher von Down-Syndrom Wien, Mischa Kirisits, bei der Präsentation gegenüber der APA.

Laut Down-Syndrom Wien nimmt die Zahl der Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen in Regelschulen ab. Integrationsklassen in Wien haben seit 2010 immer weniger Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen. Sonderschulen haben wieder mehr Zulauf.  

Eltern von Kindern mit Behinderungen wird oft geraten, ihre Kinder in einer Sonderschule anzumelden. Dabei wird oft darauf verwiesen, dass die Ausstattung und das Umfeld in Sonderschulen geeigneter für Kinder mit Behinderungen seien.  

In dem Positionspapier von Down-Syndrom Wien gibt es zahlreiche Ansätze für die Umsetzung eines inklusiven Schulsystems: Assistenzberufe in Kindergärten und Schulen, individualisierte Lehrpläne und gleiche Ressourcen für alle Schulen. Schlussendlich sollte es das gleiche Ausmaß an Möglichkeiten am Bildungsweg für alle geben.

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