Kanada verweigert 43 DPI-Delegierten das Visa

Weil ihnen der kanadische Staat kein Visa erteilte, konnten 43 Delegierte nicht zum DPI-Kongress nach Winnipeg reisen.

Flagge Kanada
BilderBox.com

Weil ihnen der kanadische Staat kein Visum erteilte, konnten 43 Delegierte nicht zum DPI-Kongress nach Winnipeg reisen, berichten kanadische Medien. Dabei hat der kanadische Staat Geld bereitgestellt, um behinderten Menschen aus Entwicklungsländern die Teilnahme an dem Kongress zu ermöglichen. Doch in 43 Fällen scheiterte das daran, dass die kanadischen Botschaften in den jeweiligen Ländern ihnen kein Visum ausstellten und damit die Einreise verweigerten. Die Tickets waren bereits gekauft, die Hotels gebucht und das Geld damit umsonst ausgegeben.

Als Begründung gaben die Behörden in vielen Fällen an, dass die Delegierten zu arm seien und dass die Gefahr bestünde, dass sie in Kanada Asyl beantragen.

So konnte ein blinder Teilnehmer aus Peru seinen Assistenten nicht mit nach Kanada nehmen. Dass viele Teilnehmer aber gerade deshalb so arm sind, weil sie behindert sind und es sich nun einmal um einen Kongress von behinderten Menschen aus der ganzen Welt handelt, liessen die Behörden unbeachtet.

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