Selbstbestimmt-Leben-Initiative Oberösterreich

Karoliny: „Peinlichen Vertröstungen“

Mobilität ist ein Menschenrecht - Freunde, Familie besuchen, zur Arbeit fahren, Ausbildung ...

Gerade dazu wären auch barrierefreie Züge notwendig, wie sie in Österreich noch immer fehlen und durch den Ankauf der nicht barrierefreien „ÖBB-Talente“ noch weiter in die Ferne gerückt sind, erläutert Klaudia Karoliny von der Selbstbestimmt Leben Initiative Linz.

Sie hat daher am 24. Juli 2006 an den zuständigen Vizekanzler und Verkehrsminister, Hubert Gorbach (BZÖ), geschrieben: „Ein weiteres Beispiel für das Leistungsniveau der ÖBB ist der ärgerliche Umstand, dass es die ÖBB nach vielen Jahren der nicht gehaltenen Versprechen und der peinlichen Vertröstungen noch immer nicht zustande bringen wollen, eine rollstuhltaugliche Verbindung zwischen Linz und Graz anzubieten. Die zweit- und die drittgrößte Stadt Österreichs leiden unter dem gewohnten Standard der ÖBB-Züge am meisten!“

Anteil des ‚Nicht-Wollens‘ scheint beachtlich zu sein

Man glaubt mittlerweile, „dass nicht alle Unzulänglichkeiten im Angebot der ÖBB auf Nicht-Können zurückzuführen sind, der Anteil des ‚Nicht-Wollens‘ scheint ebenso beachtlich zu sein“, vermutet sie im Schreiben.

Eine mögliche Lösung (Anhängen von Waggons) werde von der ÖBB als nicht möglich dargestellt, obwohl diese Behauptung tatsachenwidrig sei, wie Experten bescheinigen.

Abschließend wird Vizekanzler Gorbach eindringlich gebeten, sich der Angelegenheit anzunehmen.

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