Wiener Linien: Die U2 fährt wieder vom Karlsplatz bis in die Seestadt
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Mit Blick auf die Barrierefreiheit wurde bei der U2-Station Rathaus ein zusätzlicher Shuttle-Service angeboten. Nun wurde er wieder abgeschafft – weil er kaum genutzt worden war.

Im Zuge der Wiederinbetriebnahme der U2 zwischen Karlsplatz und Seestadt im Dezember 2024 führten die Wiener Linien einen zusätzlichen Shuttle-Service (Fahrtendienst) für Fahrgäste mit Mobilitätsbehinderungen ein.
Hintergrund waren umfangreiche Bauarbeiten im Bereich der Station Rathaus, wo bis 2030 ein neuer Umsteigeknoten für die Linien U2 und U5 entsteht.
Da die U2-Station Rathaus seither nur in Fahrtrichtung Karlsplatz über einen Aufzug verfügt und der Bahnsteig Richtung Seestadt ausschließlich über Stiegen erreichbar ist, sollte das Shuttle eine barrierefreie Überbrückung bieten.
Ein Shuttle-Service zwischen Volkstheater und Rathaus sowie zwischen Rathaus und Schottentor.

Wie sich im laufenden Betrieb zeigte, wurde das zusätzliche Serviceangebot jedoch nur sehr selten in Anspruch genommen. Stattdessen nutzten die Fahrgäste die vorhandenen Alternativen im bestehenden Verkehrsnetz.
Dazu zählen die barrierefreien Straßenbahnlinien am Ring sowie die Möglichkeit, bis zur Station Schottentor weiterzufahren, dort den Mittelbahnsteig zu nutzen und eine Station zurück zum Rathaus (Fahrtrichtung Karlsplatz) zu fahren.
Aufgrund der sehr geringen Nachfrage wurde der kostenintensive Shuttle-Service am 6. Jänner 2026 eingestellt, erfuhr BIZEPS von den Wiener Linien. Seit diesem Zeitpunkt steht das Angebot nicht mehr zur Verfügung.
Hans-Jürgen Groß, Konzernbeauftragter für Barrierefreiheit der Wiener Stadtwerke, begründet gegenüber BIZEPS diesen Schritt wie folgt:
Unser Ansinnen war es immer, allen Fahrgästen die gleichen Möglichkeiten zu bieten. Erfreulicherweise hat der Echtbetrieb gezeigt, dass unser Verkehrsnetz sehr engmaschig ist und ein erweiterter Bedarf nicht gegeben ist.
Daher konnten wir den zusätzlichen Fahrtendienst einstellen, da es ausreichend barrierefreie Alternativen gibt.
In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es besonders wichtig, die Mittel zielgerichtet zu verwenden und zwar dort, wo sie gebraucht werden.
Unverändert weitergeführt wird hingegen der Shuttle-Service bei der U4-Station Pilgramgasse. Dort wird das Angebot regelmäßig genutzt und erfüllt weiterhin eine wichtige Funktion für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste.
Die Wiener Linien betonen, dass Unterstützungsangebote dort bestehen bleiben, wo ein tatsächlicher Bedarf gegeben ist.
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