Keine Rampe in der Rampengasse

In der ORF-Sendung "BürgerAnwalt" am 19. Dezember 2009 war Pepo Meia eingeladen, um einen besonderen Schildbürgerstreich der Wiener Linien aufzuzeigen.

Station Rampengasse ohne Rampe
Pepo, Meia

„Eine regelrechte Behindertenfalle“, hat Pepo Meia entdeckt, erfährt man in der akutellen Ausgabe der Sendung BürgerAnwalt. Es geht um eine Haltestelleninsel im 19. Wiener Gemeindebezirk in der Rampengasse – und um eine fehlende Rampe. Eigentlich kann man es kaum glauben, wenn man diese Geschichte zum ersten Mal hört.

„Eine wahre Insellösung“

Seit dem Jahr 2004 fährt die Niederflurstraßenbahn ULF diese Station an, barrierefrei zugänglich ist sie trotzdem nicht. Man kommt nur über eine 14 cm hohe Stufe von der Insel.

Eine wahre Insellösung sei dies und Meia bemängelt, dass behinderte Menschen oft „bei der Planung scheinbar nicht berücksichtigt“ werden. Er habe sich auch an die Wiener Linien gewandt. Man habe ihm mitgeteilt, dass dies ein Problem sei. Dort sei „aus Sicherheitsgründen ein unbedingt notwendiger Richtungspfeiler aufgestellt“; daher sei für eine Rampe nicht ausreichend Platz.

Meia fordert außerdem, dass in Zukunft darauf geschaut wird, dass solche baulichen Gegebenheiten nicht genehmigt werden.

Nach Druck doch Lösung

Die MA 28 (Magistratsabteilung für Straßenverwaltung und -bau) schickte keine Vertreter und teilte mit, dass der Plan für die Haltestelleninsel genehmigt wurde, ab nun seien die Wiener Linien zuständig. Volksanwältin Brinek kritisierte diese Stellungnahme der Magistratsabteilung scharf, weil ihrer Meinung nach auch die MA 28 die Barrierefreiheit berücksichtigen muss.

Doch die Barriere werde beseitigt, hält Mag. Answer Lang, Pressesprecher der Wiener Linien, im Rahmen der Sendung fest. Man sei „um eine Lösung bemüht, die auch zustande kommen wird“.

Auf Nachfrage verspricht Lang, dass bis Ende April 2010 – „spätestens“ – die Situation bereinigt sein wird. In der Rampengasse wird eine Rampe für einen barrierefreien Zugang kommen, kündigt der Pressesprecher der Wiener Linien im Studio abschließend an.

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0 Kommentare

  • warum dauert das bis april die ausrede witterungs bedingt laß ich einfach nicht gelten genauso die lügen die der hr.mag von den wiener linien verbreitet das bisher 96% umgesetzt sei stimmen gar nicht nicht einmal 50% anähernd sind umgesetzt warum läßt man beim bürgeranwalt ohne widerspruch solchen leuten solche lügen verbreiten und den zusehern unwahrheiten auftischen ich hoffe das endlich ein umdenken bei den wiener linien einsetzt und man behinderte und in solchen fällen rollstuhlfahrer zu zieht um erst solche mißstände gar nicht zustande kommen läßt man könnte sich dadurch sehr viele kosten sparen und den steuerzahler durch fehlplanung nicht unötig belasten