Königsberger-Ludwig begrüßt Ausbau der Barrierefreiheit im ORF

Angebot des ORF-Programms vorbildhaft – wichtige Verbesserungen insbesondere für blinde und gehörlose Menschen dank Gebührenrefundierung

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BIZEPS

SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung Ulrike Königsberger-Ludwig ist voll des Lobes für den ORF: „Der Ausbau der Barrierefreiheit und des Angebotes des ORF ist vorbildhaft – Menschen mit Behinderung – insbesondere gehörlose und blinde Menschen“, so Königsberger-Ludwig am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Im Rahmen einer Präsentation im ORF, bei der VertreterInnen der Behindertenverbände, ORF-VertreterInnen und PolitikerInnen teilgenommen haben, wurde sehr detailliert und umfassend über die Erfolge und zukünftigen Ziele des ORF berichtet.

Zu den Highlights 2016 zählen unter anderem Dancing Stars – mehr als 58 Stunden wurden mit Untertitelung gesendet, ESC mit knapp 13 Stunden barrierefreier Übertragung. „Besonders erfreulich ist, dass die UEFA EURO 2016 in Frankreich mit knapp 66 Stunden übertragen wird, ebenso die Olympischen Spiele in Rio.

Ambitioniert sind die Erweiterungen für 2016, 2017 und 2018 in allen wichtigen Programmsparten. „So sollen Jugendserien, Magazine und Nachrichtensendungen barrierefrei – nämlich mit Untertiteln für Gehörlose und mit Audiodeskription für blinde Menschen übertragen werden. „Das ist alles nur mit Mitteln der Gebührenrefundierung möglich und einer Geschäftsführung, die die Umsetzung in Richtung Gleichstellung ernst nimmt.“

„Es ist erfreulich, dass sich das barrierefreie Angebot von Eigenproduktionen bis hin zu internationalen Sportereignissen bis zu Shows, Gesellschaftsevents u.ä. ausgebaut wird“, so die SPÖ-Abgeordnete. „Bereits im Vorjahr – als Österreich Austragungsort für den ESC 2015 war – setzte der ORF mit der vollständigen Barrierefreiheit einen wesentlichen Meilenstein in der Fernsehgeschichte“, so Königsberger-Ludwig.

Unter dem Motto „Building Bridges“ erarbeitete der ORF unter Einbeziehung von Behindertenverbänden ein inklusives Highlight, das über die Grenzen hinweg vorbildhaft war“, so die Sprecherin für Menschen mit Behinderung. Als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt kommt dem ORF eine wesentliche Bedeutung als „Trendsetter“ zu. Die vom ORF gesetzte Zielvorgabe – mehr als 1.000 Sendestunden in AD (Audiodeskription) – wurde 2015 erfolgreich erfüllt. Seit 2010 konnte das Volumen an audiodeskribierten Programmen knapp verzweieinhalbfacht werden.

Bestätigt und gewürdigt wurde das Angebot auch von den Behindertenorganisationen. Die SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderung dankt der Generaldirektion und der Redaktion Humanitarian Broadcasting für den professionellen und fortschrittlichen Zugang, um Teilhabe und Gleichstellung auch im Öffentlich rechtlichen Rundfunk umzusetzen.

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