Königsberger-Ludwig begrüßt Nationalen Aktionsplan für Menschen mit Behinderungen

"NAP-Behinderung" ist wichtiger Schritt zur innerstaatlichen Umsetzung der UN-Behindertenkonvention

Ulrike Königsberger-Ludwig
Parlament

SPÖ-Behindertensprecherin Ulrike Königsberger-Ludwig zeigt sich erfreut über den heute von Sozialminister Rudolf Hundstorfer gegebenen Startschuss für die Erstellung des ersten Staatenberichts zur innerstaatlichen Umsetzung der UN-Behindertenkonvention.
„Die Erkenntnisse aus den Diskussionen zum Staatenbericht werden dann zur Erstellung eines Nationalen Aktionsplans für Menschen mit Behinderungen, einem ‚NAP-Behinderung‘ genutzt, der wirklich alle Gesellschaftsbereiche umfassen wird“, so Königsberger-Ludwig, die dies als „Meilenstein in der österreichischen Behindertenpolitik“ bezeichnet.

Als besonders wichtig hebt die SPÖ-Behindertensprecherin die Tatsache hervor, dass alle Akteure der Behindertenpolitik in diesen Prozess eingebunden und die verschiedensten Zugänge in die Erstellung des NAP einfließen werden. Da der Aktionsplan die Leitlinien für die nächsten zehn Jahre (2011 bis 2020) beinhalten werde, sei es möglich, Projekte auf längere Sicht zu planen und optimal umzusetzen.

Einer der Hauptpunkte des NAP wird, neben dem Ausbau der Barrierefreiheit und der Sicherung der Pflege, die Beschäftigungsförderung von Menschen mit Behinderungen darstellen. „Eine Erwerbstätigkeit ist notwendig, um eine selbstständiges Leben führen zu können. Sozialminister Rudolf Hundstorfer setzt mit dem ‚NAP-Behinderung‘ einen weiteren wichtigen Schritt zur Teilhabe von behinderten Menschen an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens“, so Königsberger-Ludwig abschließend.

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