Königsberger-Ludwig fordert Recht auf Selbstbestimmung, Gewaltfreiheit und Vorurteilsfreiheit für Frauen mit Behinderungen

Abgeordnete schlägt Datenerhebung zur Lebens- und Arbeitssituation vor

Ulrike Königsberger-Ludwig
Parlament

Anlässlich des heutigen Frauentags macht Ulrike Königsberger-Ludwig, SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderungen, auf die Mehrfachdiskriminierung von Frauen mit Behinderungen aufmerksam.

„Wenn wir von struktureller Benachteiligung von Frauen in Österreich reden und sie bekämpfen wollen, müssen wir auch die Rechte von Frauen mit Behinderungen im Blick behalten. Dazu gehören das Recht auf eine selbstbestimmte, vorurteilsbefreite Sexualität, das Recht auf Gewaltfreiheit sowie das Recht auf Unabhängigkeit und berufliche Entfaltung am Arbeitsmarkt“, macht Königsberger-Ludwig heute, Mittwoch, deutlich.

Außerdem muss sichergestellt sein, dass die Integrität von Mädchen und Frauen, die durch Pflegebedarf auf die Hilfe Dritter angewiesen sind, geschützt ist und deren Verletzungen sowie Gewalt Konsequenzen nach sich ziehen.

Darüber hinaus schlägt Königsberger-Ludwig eine bundesweite Datenerhebung zur Lebens- und Arbeitssituation von Frauen mit Behinderungen vor. „So könnten wir gezielt untersuchen, welche Bedürfnisse und welche Probleme diese Frauen haben und welche Lücken es noch zu schließen gilt“, so die Abgeordnete.

Königsberger-Ludwig ist innerhalb der SPÖ in einer eigens für den Plan A eingesetzten Arbeitsgruppe zum Thema Menschen mit Behinderungen aktiv. Die Arbeitsgruppe wird zukunftsweisende Konzepte erarbeiten, um Hürden für Menschen mit Behinderungen in Österreich abzubauen. Frauen mit Behinderungen stehen hierbei besonders im Fokus.

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