Königsberger-Ludwig: Fünf-Parteien-Antrag zur persönlichen Assistenz für Menschen mit Behinderung

"Die unterschiedlichen Regelungen sind ein für die Betroffenen unbefriedigender Zustand", betont die SPÖ-Abgeordnete.

Ulrike Königsberger-Ludwig
Parlament

Sehr erfreut ist die SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung, Ulrike Königsberger-Ludwig darüber, dass es gelungen ist, für den heutigen Sozialausschuss einen Fünf-Parteien-Antrag für bundesweit einheitliche Regelungen für die persönliche Assistenz vorzubereiten.

Der Bund hat bereits 2004 das Modell der „Persönlichen Assistenz am Arbeitsplatz“ geschaffen. Für die persönliche Assistenz im Privatleben sind derzeit noch die Bundesländer zuständig, daher gibt es in jedem Bundesland unterschiedliche Regelungen, erklärt Königsberger-Ludwig.

„Die unterschiedlichen Regelungen sind ein für die Betroffenen unbefriedigender Zustand. Die gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen – auch im Alltag – soll allen Menschen mit Behinderung in Österreich zustehen“, betont die SPÖ-Abgeordnete.

„Umso erfreulicher ist es, dass Sozialminister Rudolf Hundstorfer zugesagt hat, eine bundesweit einheitliche Regelung der persönlichen Assistenz mit den Ländern im Zuge des nächsten Finanzausgleichs zu verhandeln“, betont Königsberger-Ludwig.

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0 Kommentare

  • Daher wäre es auch einmal Zeit Leuten wie Fr.Königsberger-Ludwig ( besonders tätig im Bezirk Amstetten – NÖ) dafür zu danken, das sie sich immer wieder für Behinderte (und sich hierbei sicher nicht nach Bewertungen richtet) einsetzt, und das auch über Parteigrenzen hinaus, sowie für alle Gruppen ein offenes Ohr hat.

  • Mich begeistert Ihr Einsatz für die Belange behindeter Menschen, die ganz offensichtlich auch kämpferisch geführt werden muss. Und dieser „Kampf“ ist Folge der vielen negativen Votums seitens unserer Regierung. Wenn Abstriche zu machen sind, trifft es dem Bürger und die Behinderten. Ich unterstütze alle und von jedem gesetzten Massnahmen, die uns behinderten Bürger hilft, halt zu bekommen Ich bin nach 4x Insult bereits zur Rollstuhlpflicht geworden, trotz bester Rehabilitation. Aber das Weitere liess sehr zu Wünschen übrig. Seien Sie bitte mit allen geeigneten Mitteln weiterhin unsere Helfer. Danke!

  • Liebe Frau Königsberger-Ludwig, „die unterschiedlichen Regelungen“ der rechtswidrigen landeshoheitlichen Unterlassungen und Verweigerungen, behinderten Menschen ihre Rechte auf bedürfnisgerechte und bedarfsdeckende Unterstützungen unter Respektierung aller Menschenrechte zu sichern, sind nicht nur „ein für die Betroffenen unbefriedigender Zustand“, sondern ein Skandal ersten Ranges.