Königsberger-Ludwig: ORF-Gesetz fördert Barrierefreiheit

Forderung nach Rundem Tisch mit Behindertenorganisationen und ORF-VertreterInnen

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Als „erfreulich“ bezeichnete SPÖ-Behindertensprecherin Ulrike Königsberger-Ludwig den Programmauftrag zur Barrierefreiheit im ORF-Gesetz und dass die Refundierung der Gebührenbefreiung in der Höhe von 160 Millionen Euro zum Teil zweckgebunden für den Ausbau der Barrierefreiheit verwendet werden muss.
„Mit dem klaren Bekenntnis zu einer stetigen Steigerung eines barrierenfreien Programmes erfüllt der ORF seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag“, so Königsberger-Ludwig am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Gleichzeit forderte die SPÖ-Behindertensprecherin einen Runden Tisch mit VertreterInnen der Behindertenorganisationen und den Verantwortlichen des ORF.

„Ziel des Runden Tisches muss es sein, Verbesserungen im Bereich der Hörfilme für blinde und stark sehbeeinträchtigte Menschen zu erzielen, den Zugang zu vereinfachen und letztendlich wie die BBC eine hundertprozentige Untertitelung des Programms zu erreichen“, so Königsberger-Ludwig. „Dieses Bekenntnis zur Barrierefreiheit zeichnet den ORF aus, unterscheidet ihn von den privaten Anbietern und ist auch als Chance zu einer erhöhten Quote zu sehen“, betonte Königsberger-Ludwig abschließend.

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0 Kommentare

  • Königsberger-Ludwig hat es als einzige Verstanden. Die runden Tische haben in Osteuropa das Ende des Kommunismus gebracht, und seiner Kolchosen. Hoffentlich bringt auch uns der runde Tisch ein Ende des ORF, z.B. Bedingung „in 18 Monaten barrierefrei“ oder der ORF wird endlich aufgelöst!

  • Liebe/r BehindertensprecherIn der Koalition,

    Da habt Ihr Euch leider wieder einmal von Eurer Parteidisziplin und dem ORF gehörig einseifen lassen. Meine Prognose: Unter Berufung auf den jetzt vorgeschlagenen knieweichen Passus wird der ORF (genauso wie bisher) eine Steigerung von 1-5% pro Jahr als Erfüllung des Gesetzesauftrags für sich reklamieren. Womit wir dann zwischen 2024 und 2080 einen barrierefreien ORF haben.
    Deshalb meine Bitte an die Oppositionsparteien: Sobald das Gesetz da ist, es beim Verfassungsgerichtshof wegen Verletzung der internationalen und nationalen Vereinbarungen prüfen lassen.