Königsberger-Ludwig zu Kurz: Könnten bei Pflege spürbare Verbesserungen für Menschen sofort umsetzen

„Auch beim Pflegethema verrät uns ÖVP-Chef Kurz keine Inhalte und Lösungen“, so SPÖ-Abgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig zum heutigen „Österreich-Gespräch“ von ÖVP-Chef Kurz in einem Pflegeheim des Hilfswerks.

Ulrike Königsberger-Ludwig
Parlament

„Die SPÖ hat hingegen bei der Pflege zwei wichtige Vorschläge: Erstens die jährliche Erhöhung des Pflegegeldes, das seit der Einführung 25 Prozent an Wert verloren hat, und die Abschaffung des Pflegeregresses, der eine 100-prozentige Erbschaftssteuer für Familien darstellt. Das steht schon im Plan A von Bundeskanzler Kern und – wenn Kurz wirklich was für die Bevölkerung verbessern möchte – das können wir sofort umsetzen“, appelliert Königsberger-Ludwig an Kurz.

Bei der Pflege seien vor allem die Länder in der Pflicht; wo der Bund und Sozialminister Stöger zuständig sind, ist es laufend zu einer qualitativen Weiterentwicklung gekommen. So wurde etwa das Pflegegeld 2016 um zwei Prozent erhöht und die Pflegekarenz eingeführt, wenn Angehörige pflegen und ihre Arbeit karenzieren, übernimmt der Bund die Pensions- und Krankenversicherung, damit vermeidet man Armut im Alter. Auch werden jährlich rund 20.000 Hausbesuche organisiert, wo die PflegegeldbezieherInnen beraten und unterstützt werden, erklärte Königsberger-Ludwig.

Der Bericht der Volksanwaltschaft zeige, dass Pflege in Österreich überwiegend gut funktioniere, es aber in einigen Bereichen ganz eklatante Missstände gibt, die so schnell wie möglich behoben werden müssen.

„Ich appelliere an ÖVP-Chef Kurz, hier konkret mit uns an Lösungen zu arbeiten. Denn Pflege ist ein wichtiges und sensibles Thema, hier haben sich die Menschen Sachlichkeit und Ernsthaftigkeit verdient“, so die SPÖ-Abgeordnete.

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Ein Kommentar

  • SPÖ und ÖVP hatten seit 25 Jahren die Macht das Pflegegeld zu anzupassen. So what!