Königsberger-Ludwig zu ÖVP-Kapeller: Statt Ausreden wäre Entschuldigung angebracht

In der Angelegenheit des offenbar missbräuchlich verwendeten Behindertenausweises fordert SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung Ulrike Königsberger-Ludwig eine rasche Entschuldigung von ÖVP-Abgeordnetem Kapeller.

Ulrike Königsberger-Ludwig
Parlament

„Statt sich auf seine Ehefrau auszureden, soll Kapeller sich rasch bei allen Menschen mit Behinderung entschuldigen – das ist das Mindeste“, so Königsberger-Ludwig am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

Sie bezeichnet die missbräuchliche Verwendung eines Behindertenausweises als „absolutes No-Go“. In dem Zusammenhang fordert die SPÖ-Bereichssprecherin eine Überprüfung der Fahrtkostenabrechnung, dann ließe sich einfach feststellen, wer tatsächlich das Auto benutzt habe.

„Unverständlich ist aber, warum dieser Behindertenausweis eines bereits 2001 Verstorbenen noch immer existiert“, so Königsberger-Ludwig, die den Vorfall als Schlag ins Gesicht aller Menschen mit Behinderung bezeichnete

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