Königsberger-Ludwig zur Regierungsklausur: Pflegepaket bringt umfassende Verbesserungen

Pflegepaket bringt Qualität, schnellere Verfahren, eröffnet Sparpotenzial in der Verwaltung und ermöglicht Ausbau des Pflegeangebots

Ulrike Königsberger-Ludwig
Parlament

„Das beschlossene Pflegepaket der Regierungsklausur kann man aufgrund seiner inhaltlichen Dichte auch als Schritt zu einer umfassenden Reform sehen. Denn das Pflegepaket steht für mehr Qualität, Verwaltungsreform und besseren Service an den Kunden. Es wird nicht am Angebot gespart, es wird ausgebaut. So bleibt das Geld nicht in der Verwaltung hängen, sondern wird zum Patienten gebracht. So werden etwa die 303 Auszahlungsstellen auf 8 reduziert“, betonte SPÖ-Abgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig, Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung, am Mittwoch im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst.

Die finanzielle Sicherung übernimmt der mit 685 Mio. Euro dotierte Pflegefond. Dieser ist zweckgebunden und darf nur für den Ausbau der Pflege angewendet werden. Das ausgeschöpfte Sparpotenzial und der Pflegefond ermöglichen einen Ausbau sowohl der mobilen Pflege, bei den Tageszentren und in den Pflegeheimen.

„Diese Konzentrierung der Kräfte bringt viele Vorteile mit sich. Allgemein begrüße ich den eingeschlagenen Weg der Bundesregierung, sich für die nachhaltige Sicherung der Pflege einzusetzen. Damit wurde ein geeignetes Mittel gefunden, um den Bedarf an Pflegebedürftigkeit abzudecken. Insbesondere ist der Pflegefond hervorzuheben, der nicht nur die finanziellen Mittel sicherstellt, sondern auch eine Reform der Pflegeverwaltung mit sich bringt.“

Welche Bedeutung das Thema Pflege einnimmt, wird an den Zahlen deutlich: 442.000 Pflegebedürftige profitieren von dieser Lösung. 74.000 Menschen beziehen derzeit noch Pflegegeld nicht vom Bund, sondern von einer der 280 auszahlenden Stellen, die nun auch auf acht reduziert werden. Die Finanzierung wird mit dem Pflegefond sichergestellt, der mit 685 Millionen Euro ausgestattet ist.

Weiters begrüßt Königsberger-Ludwig die neue Vertretungslösung für den Behindertenanwalt, und dass auch dieses wichtigen Detail im neuen Pflegegesetz geregelt wird.

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0 Kommentare

  • @Erwin Riess: Dann bitte aber den Hundstorfer auch nicht bezahlen. Siehe: http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=12375

  • Ich wußte gar nicht, daß ich im paradies lebe. gelder, die ausschließlich diensteanbietern zugutekommen, als verbesserung der lage der behinderten menschen auszugeben, ist genauso, als würde jemand, der lawinensprecher in galtür ist, sich über steppenpflanzen in pannonien verbreitern. Ich rege an, daß zukünftig die Volkshilfe das NR-Gehalt der lichtvollen Frau Nationalrat übernimmt und sich fürderhin Volkshilfe-Sprecherin nennt. Mit meinen Steuergeldern würde ich gern vernünftige Dinge mitfinanzieren und nicht einen derartigen Pflanz.

  • Man sieht, dass diese Frau keine Ahnung hat von den Menschen, die sie eigentlich vertreten soll! Ich stimme mit den Vorpostern überein!

  • Finde die Aussendung typisch für den Unsinn, der in den letzten Wochen erzählt wird. Da wird beispielsweise behauptet: : „442.000 Pflegebedürftige profitieren von dieser Lösung.“ Das stimmt einfach nicht. Profitieren tun die Länder (die Bundesgeld bekommen) um die Heimhilfe zu bezahlen.

    Pflegebedürftige Menschen profitieren nicht, weil denen hat man zu tausenden die Zugang zum Pflegegeld mit dem Sparpaket verweigert bzw. ihnen die Hürden aufgebaut hat. (Bringt rund 320 Mio. Euro)

    Man könnte nun auch die anderen Argument im Detail widerlegen, aber es bringt derzeit eh nichts.

  • DIese Presseaussendung der SPÖ und der Behindertensprecherin ist ja „sensationell“.. Da freuen sich die Betreiber, wie das Hilfswerk, Caritas, Volkshilfe, aber auch der Gemeide-Wien nahestehenden Heimbetreibern u.a. der Pflegetagestätten, der Pflegeheime, und der mobilen Pflegediensten.. In Wien werden jetzt viele solche Seniorenheime errichtet.. da mußte man ja im Behindertenbereich kürzen um dies da wieder „hineinzubuttern“ zu können- Auch die Bauträger, die diese Heime errichten freuen sich.. Jedoch für behindertenbedingte Umbaumaßnahmen, die die Klein und Mittelbetrieben stärken würden, damit behinderte Menschen „menschenwürdig“ zu Hause weiter leben können, werden die Mittel immer weiter gekürzt und die Betroffenen werden von einen Kostenträger zum Anderen im Kreis geschickt und keiner will das mehr bezahlen..