Königsberger-Ludwig/Binder-Maier: Gewährleistung der Beratungsleistung braucht gemeinsamen Dialog

Familienberatungsstellen brauchen Unterstützung auf den Weg zur Barrierefreiheit

Ulrike Königsberger-Ludwig
SPÖ

Im Rahmen des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes wurde 2006 der Abbau von baulichen Barrieren beschlossen sowie bis Ende 2015 eine Übergangfrist vereinbart. Auch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, von Österreich 2008 ratifiziert, fordert Barrierefreiheit in allen öffentlichen Bereichen ein. Diese Beschlüsse sind wichtig im Sinne der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, stellen aber diverse Beratungseinrichtungen in ganz Österreich vor finanzielle Probleme.
„Die Investitionen für einen barrierefreien Zugang zu den Beratungsstellen dürfen nicht zum finanziellen Desaster für sie werden, daher brauchen die Beratungsstellen die nötige Unterstützung“, so die SPÖ-Bereichssprecherin für Menschen mit Behinderung, Ulrike Königsberger-Ludwig.
„Den Familienberatungsstellen zu unterstellen, sie sind säumig und hätten Mittel nicht zur Gänze ausgeschöpft, hilft auf dem Weg zur Barrierefreiheit nicht. Eine gemeinsame Lösung im Interesse aller wäre jetzt notwendig“, so SPÖ-Familiensprecherin Gabriele Binder-Maier, die in diesem Zusammenhang den Familienminister auffordert, den Dialog zu suchen und konstruktive Lösungen anzustreben. Denn die Arbeit der Familienberatungsstellen kann nicht oft genug gewürdigt werden und muss daher in aller Form unterstützt werden, bedankte sich die SPÖ-Familiensprecherin.

Für viele Trägereinrichtungen, die im Normalfall über keine großen Mittel verfügen, müsse die Möglichkeit der Förderung für den Umbau gesucht werden. „Um das breite Angebot auch kleinerer Beratungseinrichtungen sicherzustellen, muss es neue Finanzierungsmodelle geben“, so Königsberger-Ludwig abschließend.

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  • Oft genügt eine Rampe für ein oder zwei Stufen, aber selbst das macht man nicht!