Korosec: Volksanwaltschaft deckt erneut massive Versäumnisse der Stadt Wien im Gesundheits- und Sozialbereich auf!

Rot-Grün ignoriert seit Jahren Probleme mit Gangbetten, später Kostenabrechnung bei Heimaufenthalten und vieles mehr

Ingrid Korosec
ÖVP

„Es ist für die Wienerinnen und Wiener wieder einmal ein Schlag ins Gesicht. Seit Jahren werden die Empfehlungen der Volksanwaltschaft von den verantwortlichen Personen in der rot-grünen Stadtregierung entweder ignoriert oder auf die lange Bank geschoben. Viele Probleme werden nicht nachhaltig gelöst, sondern zum Leidwesen der Bevölkerung de facto achselzuckend in Kauf genommen“, zeigt sich die Gesundheits- und Sozialsprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec, selbst lange Jahre als Volksanwältin tätig, nach der heutigen Präsentation des aktuellen Berichts der Volksanwaltschaft an den Wiener Landtag empört.

So wurde beispielsweise von der Volksanwaltschaft nach zahlreichen Beschwerden von Patientinnen und Patienten die Problematik der Gangbetten in den städtischen Spitälern genauer unter die Lupe genommen. Die Reaktion des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) war wieder einmal „more of the same“, denn sowohl die Aufnahme von Entlassungsmanagern zieht sich schon seit Jahren dahin und auch das groß angekündigte Monitoring-Programm zur Erfassung der Gangbetten hat die Vorgängerin der jetzigen Gesundheitsstadträtin schon zur Verfügung gehabt.

Auch was die Barrierefreiheit in Wien betrifft, finden sich wohl bekannte Missstände im vorliegenden Bericht, darunter auch der noch immer fehlende zweite Lift am Stephansplatz.

„Diese Causa ist überhaupt ein Wahnsinn, denn während man für die Eröffnungsfeierlichkeiten der U2-Verlängerung ohne mit der Wimper zu zucken über fünf Millionen Euro Steuergeld in die Hand genommen hat, ist den Wiener Linien ein zweiter Lift, der de facto die Hälfte dieser Summe kosten würde, zu teuer. Diese Selbstherrlichkeit der Stadtverwaltung ist inakzeptabel“, so Korosec abschließend.

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