Kritik am Behindertenfahrtendienst

Kritik an den bisherigen Vereinbarungen, die die Stadt Wien mit verschiedenen Fahrtendienstunternehmungen abgeschlossen hat, übte Montag GR Brigitte Schwarz-Klement in einem Pressegespräch der FPÖ.

Schwarz-Klement
Foltin, Jindrich

Sie bemängelte auch, dass keine Ausschreibungen getätigt worden seien und man Notkompetenzen in Anspruch genommen habe.

Als grundsätzlich gute Lösung bezeichnete sie, dass im Freizeitfahrtendienst vermehrt auf Taxis gesetzt werde. Diese Lösung sei allerdings nur teilweise befriedigend, da ein Teil der Behinderten auf Grund von Gebrechen nicht in der Lage sei, Taxis zu benützen.

Wie Schwarz-Klement ausführte, stelle der Fahrtendienst für Behinderte praktisch eine Art öffentliches Verkehrsmittel dar. Daher wäre es nahe liegend, die Verantwortung und die Administration für Behindertenfahrtendienste den Wiener Linien zu übertragen. Dies hätte den zusätzlichen Vorteil, dass aus den Sozialfonds der EU ein Teil der entstehenden Kosten rückerstattet werden würde.

Obwohl dieser Vorschlag kürzlich im Gemeinderat abgelehnt wurde, möchte Schwarz-Klement einen entsprechenden weiteren Vorstoss unternehmen.

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