Künftige Prüfer für Forschungsvorhaben gesucht!

Schnupperworkshop für Interessierte am 1. März in Wien

Viele Fragen
unbekannt

In der Novelle des Arzneimittelgesetzes ist vorgesehen, dass in allen künftigen klinischen Ethikkommissionen ein „Vertreter einer repräsentativen Behindertenorganisation“ als Mitglied und als Ersatzmitglied aufgenommen werden muss. Diese VertreterInnen gilt es zu finden und zu schulen.

Jedes medizinische Forschungsvorhaben muss in Österreich von einer „klinischen Ethikkommissionen“ geprüft und bewilligt werden. Bisher wurden die Interessen von Menschen mit Behinderung kaum wahrgenommen. Durch die Änderung des Arzneimittelgesetzes besteht nun die Chance, diese Forschungsvorhaben von „ExpertInnen in eigener Sache“ zu prüfen.

Die Ethikkommission FÜR die Bundesregierung bietet all jenen Personen einen ganztägigen kostenlosen Workshop an, die sich für die Mitarbeit in einer der klinischen Ethikkommissionen interessieren. Eine grundsätzliche Einführung in die Bioethik, der aktuelle Stand der Arzneimittel- und Gentechnikforschung, die Problematik der Einwilligungsunfähigkeit, aber auch der Blick hinter die Kulissen einer Ethikkommission: all das sind Themen dieses Tages.

Dieser Workshop verfolgt zwei Ziele: Die TeilnehmerInnen erhalten die Möglichkeit zu überprüfen, ob Sie tatsächlich geeignet und willig sind, Mitglied einer klinischen Ethikkommission zu werden. Daraus entsteht ein Pool von Personen, die in die Kommissionen entsandt werden können. Parallel dazu wird erarbeitet, welche Ressourcen den künftigen Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden müssen, damit sie in ihren Funktionen optimale Arbeitsvoraussetzungen haben.

Der Workshop wird in Wien stattfinden, der genaue Ort wird den TeilnehmerInnen rechtzeitig bekannt gegeben werden. Der Workshop dauert den ganzen Tag von 9 bis 17 Uhr. Die TeilnehmerInnenzahl für diesen Workshop ist beschränkt. Interessierte wenden sich bis spätestens 15. Februar an Birgit Primig: info@ethikkommission.at, Tel 0699/115 00 462.

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0 Kommentare

  • Sehr geehrte Frau Grosslicht, es ist bedauerlich, wie viele und welche Schlüsse Sie aus einem ganz kurzen Telefonat ziehen. Ich habe Sie meines Erachtens höflich gebeten, mich am Montag zu normalen Bürozeiten zu kontaktieren. Grundsätzlich schulde ich niemandem Rechenschaft darüber, wie ich meine Freizeit verbringe. Dennoch: Zum Zeitpunkt Ihres Anrufes hätte ich nichts notieren können, weil ich wandern war. In diesem Sinn war ich wohl „überfordert“. Warum Sie mir vorwerfen, „normal“ zu sein, ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Wenn Sie selbst „behindert“ als Gegensatz zu „normal“ ansehen, so bin ich wohl normal. Dann handelt es sich aber um eine Tatsache, an der ich selbst so wenig „Schuld“ trage, wie Sie an Ihrer Behinderung.
    Im übrigen ist meine Tätigkeit für die Ethikkommission ehrenamtlich und hat mir „normaler Arbeitswelt“ herzlich wenig zu tun. Allerdings versuche ich, einen „normalen“ Rhythmus zu leben und meine Wochenenden möglichst nicht für Arbeit, sondern für Entspannung zu nutzen.
    Aus diesem Telefonat auch noch zu schließen, dieses Treffen würde im Keim erstickt, die Schulung sei lediglich Manipulation und Mitarbeit wäre nicht erwünscht: Das ist allenfalls absurd.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Birgit Primig

  • Wollte Info zu diesem Workshop tel. unter der angegebenen tel.Nr, leider war diese Dame nicht einmal bereit sich meine Tel. Nr oder kurz meine E-Mail adresse zu notieren um sie beim nächsten Arbeitstag zu bearbeiten, Wahrscheinlich ist Sie damit überfordert oder ist es wie so oft nur eine Beschäftigung für „Normale“. Meiner Meinung nach ist dieses Treffen wertlos für die Betroffenen und wird schon im Keim erstickt! Eine Erfahrung mehr, mit einer Behinderung zu leben und in der „Normalen“ Arbeitswelt zu überleben (unser tägliches Brot). Diese Schulung wird sicher nur eine Manipulation sein den echte Mitarbeit ist nicht erwünscht!