Länder säumig bei Einstellung

Die Beantwortung einer Parlamentarischen Anfrage der Abg. Theresia Haidlmayr (GRÜNE) an den Sozialminister brachte Erschreckendes ans Tageslicht.

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Zwei Drittel (!) aller Bundesländer stellen nicht einmal die ihnen vom Gesetz vorgeschriebene Anzahl von behinderten Menschen ein.

Dadurch fanden insgesamt 2.035 behinderte Menschen zum Stichtag 1. Dezember 2001 in den Bundesländern keinen Arbeitsplatz. Erfreulicherweise haben drei Länder – Kärnten, Oberösterreich und in ganz besonderem Maße die Steiermark – mehr Personen (1.147) eingestellt, als sie vom Gesetz dazu verpflichtet sind.

Zum Nachteil der Betroffenen ist das Land Wien wieder einmal österreichweit das Schlußlicht: Es hat insgesamt 998 Behindertenarbeitsplatze nicht besetzt und mußte im Jahr 2000 dafür rund 1,78 Millionen Euro (24,6 Millionen Schilling) als Pönale an den Ausgleichstaxfonds bezahlen.

Wie aktuell der Slogan „Wien ist anders“ doch noch immer ist …

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