Lapp am Servicetelefon der SPÖ-Wien

"Behinderte AnruferInnen fordern endlich ein Gleichstellungsgesetz!"

Christine Lapp
SPÖ

Für viel Unmut und Aufregung bei den AnruferInnen am Servicetelefon der SPÖ-Wien sorgte heute jene Zeitungsmeldung, dass einer jungen sehbehinderte Kärntner Juristin nach erfolgreicher Beendigung der Gerichtspraxis verwehrt wird, das Richteramt einzuschlagen.

Dazu die Simmeringer SPÖ-Nationalratsabgeordnete Mag. Christine Lapp gegenüber dem Pressedienst der SPÖ-Wien: „Die AnruferInnen sind zu Recht über diesen Vorfall empört, noch dazu weil sich nach heftigen Protesten von Behindertenorganisationen FPÖ-Justizminister Böhmdorfer diese Woche mit dem Fall befasste und eine Kommission einberief die mit dem Argument, man könne nicht jeden Berufswunsch erfüllen, gegen die sehbehinderte Juristin entschied.“

„Justitia hat verbundene Augen um gerecht zu urteilen, dies dürfte aber FPÖ-Justizminister Böhmdorfer entgangen sein. Diese Vorgangsweise ist schlicht und ergreifend ein Skandal, da es in der Bundesverfassung den Artikel 7 gibt, der besagt, dass behinderte Menschen aufgrund ihrer Behinderung nicht diskriminiert werden dürfen. Die AnruferInnen am Servicetelefon unterstützten vehement meine Forderung nach einem Gleichstellungsgesetz, dass Chancengleichheitsgesetz heißen sollte. Und der betroffenen Kärntner Juristin rate ich zu klagen, damit sie zu dem ihr zustehenden Recht kommt“, sagte Mag. Lapp abschließend.

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