Lapp: Pflegegeld erfährt größte Erhöhung seit seiner Einführung

400.000 Menschen und ihre Familien profitieren

Christine Lapp
SPÖ

„Pflege ist eine solidarische Aufgabe der Gesellschaft und es ist gleichzeitig die Aufgabe des Staates, den Familien beizustehen und dafür zu sorgen, dass ältere Menschen raus aus der Sozialhilfe kommen in Richtung einer guten pflegegeldmäßigen Unterstützung und Absicherung“, so SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp heute, Mittwoch, im Nationalrat. „Mit der größten Erhöhung des Pflegegeldes seit seiner Einführung vor 15 Jahren setzen wir einen wichtigen Schritt für eine tatkräftige Unterstützung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen“, freut sich Lapp über den für heute zu erwartenden Beschluss des Nationalrates. 400.000 Menschen und ihre Familien würden davon profitieren, und „die SPÖ wird sich weiterhin für eine leistbare, qualitätsvolle und mit Familie, Beruf und Angehörigen gut vereinbare Pflege einsetzen“.

Die Erhöhung für die verschiedenen Pflegestufen beträgt vier (Stufe 1, 2), fünf (Stufe 3, 4, 5,) und sechs (Stufe 6, 7) Prozent. Behinderte Kinder und Jugendliche sowie demenzkranke Menschen bekämen außerdem Zuschläge; „damit wird auch abgegolten, was die Pflegearbeit bei diesen Gruppen erschwert“, so Lapp. Auch der Regress wird mit der neuen Pflegegeldregelung abgeschafft: „So müssen Familien in Zukunft nicht mehr dazu zahlen, wenn sie ältere Familienangehörige in stationären Pflegeeinrichtungen untergebracht haben“, freut sich die SPÖ-Behindertensprecherin. Die Pflegekarenz sei ein weiterer wünschenswerter Schritt in Richtung, dass Familien die Pflege und Betreuung ihrer Angehörigen besser vereinbaren können.

„Wir setzen uns auch in Zukunft für zusätzliches Geld für leistbare und menschliche Pflegeangebote für die Menschen in unserem Land ein“, so Lapp abschließend.

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