Lapp: Rauch-Kallat vergisst die Flops ihrer Regierung in der Behindertenpolitik

"Die heutigen Aussagen der ÖVP-Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat, die ÖVP wolle Behinderte in allen Bereichen des Lebens integrieren, sind nichts als Schalmeien-Töne."

Christine Lapp
SPÖ

„Gerade im Bildungsbereich, wo ihre zuständige Ministerin Gehrer tausende Lehrerposten eingespart hat, und selbst gesagt hat, sie wolle behinderte Kinder nicht durch das Schulsystem ‚durchschleppen‘, gibt es für die österreichweit rund 4000 AHS-Unterstufenklassen nur 15 Integrationslehrer, die den tatsächlichen Bedarf bei weitem nicht abdecken. Und Maria Rauch-Kallats Behauptung, dass alle behinderten Kinder bis zur neunten Schulstufe nun voll integriert seien, geht völlig am Leben vorbei, da ich erfahren habe, dass viele Integrationsklassen außerhalb Wiens zugesperrt worden sind,“ sagte heute SPÖ-Behindertensprecherin Mag. Christine Lapp gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Es sei auch bezeichnend, dass Frau Rauch-Kallat in ihrer heutigen Aussendung die gescheiterte sogenannte Behinderten-Milliarde, die in Wirklichkeit nur eine halbe ist, mit keinem Wort erwähnt. Auch hier habe die ÖVP wiedereinmal das Wesentliche vergessen, denn dieser Flop sei symptomatisch für die Behindertenpolitik der letzten zweieinhalb Jahre, so Lapp.

„Wenn sich Frau Rauch-Kallat wirklich so sehr für die Integration der Behinderten in allen Lebensbereichen einsetzt, wie sie sagt, dann kann sie den Beweis dafür erbringen, indem sie Justizminister Böhmdorfer dazu bringt, dass jene junge blinde Juristin, der die Aufnahme in den Richterdienst verwehrt wird, zu ihrem Recht kommt und nicht weiter von dieser Regierungspolitik als behinderter Mensch diskriminiert wird“, so Lapp abschließend.

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