Lapp: Regierung setzt 1.400 Arbeitsplätze für behinderte Menschen aufs Spiel

"Wegfall der Werkprämie zeigt soziale Kälte der Regierung"

Christine Lapp
SPÖ

„Einmal mehr beweist die blau-schwarze Bundesregierung, dass sie mir nichts dir nichts Arbeitsplätze behinderter Menschen gefährdet“, kritisiert SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp. Jüngstes Beispiel ist das gestern im Ministerrat beschlossene Bundessozialämterreformgesetz, in dem auch der Entfall der Werkprämie für integrative Betriebe enthalten ist.

Damit sind 1.400 Arbeitsplätze für behinderte Menschen in Gefahr, erklärte Lapp am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. In Österreich gibt es acht integrative Betriebe, die in Summe 1.400 Behinderten eine Arbeitsmöglichkeit bieten und im Jahr 2000 einen Umsatz von 65 Millionen Euro erwirtschafteten.

Derzeit bekommen Firmen, die bei diesen Betrieben bestellen, 15 Prozent vom Nettorechnungsbetrag der Aufträge zurück. Diese Möglichkeit soll nun gestrichen werden, kritisierte Lapp. „Dass die Aufträge dieser innovativen Betriebe dadurch sinken werden, liegt auf der Hand. Die Regierung ist aufgefordert, die im Gesetzesentwurf vorgesehene unklare und schwammige Förderungsregelung zu formulieren, dass die 1.400 Arbeitsplätze gesichert sind“, so Lapp abschließend.

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