Lapp: SPÖ will Pflegegeld weiterentwickeln – Bessere Absicherung für Pflegende

In der SPÖ gebe es derzeit eine Diskussion über die Weiterentwicklung und Verbesserung beim Pflegegeld, erklärte SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp.

Christine Lapp
SPÖ

Von Einschränkungen oder gar einer Abschaffung des Pflegegeldes könne demnach nicht die Rede sein. Bei einer Weiterentwicklung des Pflegegeldes müsse man sich auf die Situation der Pflegenden konzentrieren; dabei gehe es unter anderem um die arbeits- und sozialrechtliche Absicherung der Pflegenden, erläuterte Lapp am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz der „Plattform gegen die Abschaffung des Pflegegeldes“.

Überdies machte Lapp darauf aufmerksam, dass privat Pflegende auch professionelle Unterstützung brauchen. Pflege im Familienverband werde ganz überwiegend von Frauen geleistet; Untersuchungen haben gezeigt, dass ein großer Anteil der Pflegenden sich selbst als überlastet bzw. stark überlastet bezeichnet. Für wichtig hält die SPÖ-Behindertensprecherin die bessere Verschränkung von privater Pflege und sozialen Diensten.

Lapp hat sich auch für eine Valorisierung des Pflegegeldes ausgesprochen; überdies ist sie für eine einheitliche Berufsausbildung in Pflegeberufen und ein einheitliches Berufsbild.

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  • Pflegebedürftiger und Pfleger werden kann jeder. Jeder sollte daher darauf zumindest grundsätzlich vorbereitet sein. Ob Mann oder Frau. Sensibilisierung für „Pflege“ sollte daher schon in der Schule durch grundsätzliche Schulung in den notwendigsten Pflegemaßnahmen erfolgen. So kann jeder bei Bedarf sofort helfen. Das Pflegegeldgesetz unterscheidet zwischen Wartung und Hilfe. Für Hilfe wäre sicher mehr Wissen, mehr Information, mehr Fortbildung sinnvoll. Eine gänzliche Auslagerung dieser meist „intimen“ Verrichtungen“ könnte „entpersönlichen“. „Wartung“ ist Obsorge, Bereitschaft, Dasein, ein Wir-Gefühl vermitteln.

    Eine Professionalisierung muß in einem ausgewogenen Verhältnis zur Intimität und Selbständigkeit sowie sozialer Einbettung stehen. Ein „Scheck“ macht „käuflich“. Und Pflege ist letztlich soziale (!) Zuwendung und „angewandte Liebe“ – die nie käuflich sein kann.

  • Bei diesem Beitrag sieht man wieder unheitliche Meinung innerhalb der SPÖ.Frau Lipp spricht das Problem der Pflegenden an.Der FONDS GESUNDES ÖSTERREICH bietet seit geraumer Zeit Beratungen zu diesm Thema an.