Lapp zum „Europäischen Jahr der Behinderten“ 2003

Behinderten-Gleichstellungsgesetz muss kommen

Christine Lapp
SPÖ

„Anlässlich des am 1. Jänner beginnenden Europäischen Jahres der behinderten Menschen ist Österreich besonders gefordert, wichtige Gesetzesvorhaben zu verwirklichen. An oberster Stelle der Prioritätenliste stehen ein Behindertengleichstellungsgesetz, die schulische Integration sowie der Zugang zum Arbeitsmarkt“, sagte am Dienstag SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp anlässlich der Jahreswende gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Wie wichtig diese Anliegen seien, so Lapp, zeige sich daran, dass von Handikaps und Barrieren rund zehn Prozent der Bevölkerung betroffen seien. Wichtig ist der Behindertensprecherin daher, dass Behinderte eine reguläre Ausbildung erhalten, mit der sie am ersten Arbeitsmarkt integriert werden und ihr eigenes Geld verdienen können. Für Jugendliche sei es daher notwendig, dass sie einen Berufsweg am ersten Arbeitsmarkt beschreiten können. Eine personenzentrierte Ausbildung mit einer begleitenden Arbeitsassistenz beziehungsweise Mentoring oder Coaching solle angestrebt werden. Darüber hinaus, so Lapp, sei der Ausbau der schulischen Integration unverzichtbar. „Nur dadurch wird das Miteinander in unserer Gesellschaft möglich. Bauen doch Kinder und Jugendliche am schnellsten Barrieren untereinander ab“, erklärte Lapp.

„Mit einem Gleichstellungsgesetz sollen Gleichberechtigung und Chancengleichheit behinderter Menschen in allen Bereichen des täglichen Lebens ermöglicht und Barrieren abgebaut werden. Das Europäische Jahr der Behinderten ist eine ausgezeichnete Möglichkeit für die Beschließung eines solchen Gleichstellungsgesetzes. Diese Chance darf im kommenden Jahr nicht ausgelassen werden“, so die SPÖ-Behindertensprecherin abschließend.

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